Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Meinungen und Emotionen [06x17 & 06x18] The End
Nun zu meiner Frage - zu den Leuten, die nach Jacks Tod noch weiterleben konnten: Was zur Hölle hatten die denn nach der Insel für ein trauriges Leben? Hat sich von denen denn niemand neu verliebt? Familien gegründet? Keine neuen/eigenen "Soulmates" oder "linked people" kennengelernt, durch welche DIE sich an das reale Leben erinnern und dann zusammen in den Himmel ziehen durften?
Und dann noch ne Kleinigkeit nebenbei, vielleicht hab ich es ja übersehen: Vorher, noch auf der Insel -> Wie haben sie Ben eigentlich wieder befreit? Der war doch unter dem Baum eingeklemmt. Hab das echt nicht mitbekommen.
Das finde ich auch unschlüssig, könnte sein dass nur die Leute, zu denen Jack "connected" ist in der Kirche waren. Wäre andererseits aber widersprüchlich zu Christians Aussage, dass sie nur "gemeinsam" die ALT verlassen können.
Die Befreiung von Ben ist wohl der Schere zum Opfer gefallen...
Das ALLES - und die Botschaft, die im Endeffekt vermittelt werden sollte - das hätte man doch locker auch in nur 3 Staffeln packen können - und zwar ohne diese lästigen Zeitreisen/Sprünge und ohne die vielen offenen Mystery-Fragen, die sich jetzt jeder individuell in seiner "Fantasie" jetzt zusammenreimen darf *g*.
Verstanden. 8-)
Dann wäre Akte X aber auch nach 2 Staffeln fertig gewesen. Und trotzdem waren die 9 Staffeln toll. Und auch da waren viele Zuschauer nach dem Finale "unbefriedigt".
Wie hier schon viele User geschrieben haben: es wird niemals 100% der Leute zufriedenstellen, was man als "Auflösung" anbietet.
Die die Ihr Leben weitergeführt haben, die hatten bestimmt auch noch Familien oder so, aber die bedeutenste Zeit hatten sie wohl alle auf der Insel. Das sagt christian ja auch als er mit Jack redet.
Leider - das ist genau das, was mir schwer fällt, zu glauben. Ich wage es, dem mächtigen Christian zu widersprechen *g*. Ich meine, sicher, die Zeit auf der Insel hat geprägt. Und trotzdem - sollte denn das "normale" Leben nicht bedeutsamer sein?
Da hängt es bei mir nämlich, ich glaube nicht an diese Botschaft, die Lost im Finale vermittelt hat.
Von mir aus, in Ordnung - lasst die, die von der Insel runter gekommen sind im Jenseits wieder mit den anderen Losties vereinen, aber wieso dann NUR mit den Losties?
Man nehme an, Kate hat ein eigenes Kind bekommen. Claire noch zwei oder drei mehr. Sawyer eine neue Frau, genau wie Miles, Frank oder Richard. Was auch immer, die Möglichkeiten sind unendlich... Wie können diese Bindungen unwichtiger sein, als das Insel-Geschehen? Und wie kommen diese "neuen Bindungen" dazu, ohne diese Personen zu "leaven", weil die ja schon vorher "ge-leaved" haben?
Jeder kann natürlich glauben, was er will. Find es halt schade, dass Lost sich dann eben nur noch auf den "Glauben" fixiert hat.
Ja Sorry wie ich schon sagte bin müde hab ich wohl übersehen. Ich will hier auch niemanden aufdrengen das Finale gut zu finden. Ich meine nur das es für mich gesehen ein gutes Finale war und hatte von vorne rein nicht mehr erwartet. Deshalb gefällt es mir warscheinlich auch.
Ja, in mir hat die Serie halt eine Erwartungshaltung erweckt, die weit über ein Drama mit schnulzigen Happy-End hinaus geht. Aber leider war es am Ende nicht mehr als das. Ich hatte gehofft, es steckt mehr hinter dieser Serie.
Dann wäre Akte X aber auch nach 2 Staffeln fertig gewesen. Und trotzdem waren die 9 Staffeln toll. Und auch da waren viele Zuschauer nach dem Finale "unbefriedigt".
Wie hier schon viele User geschrieben haben: es wird niemals 100% der Leute zufriedenstellen, was man als "Auflösung" anbietet.
Akte X? Wer bitte hat sich DAS denn bis zum Schluss angetan? :D :D :D
Ja, ich gönne es den Leuten ja, die mit dem Ende von Lost zufrieden sind. Bin ja kein totaler Miesepeter. :)
Ich bitte doch lediglich um Verständnis, dass es auch andere Perspektiven gibt. Und über diese darf man diskutieren, finde ich.
Ich hatte gehofft, es steckt mehr hinter dieser Serie.
Ich hatte auch gehofft das mir nach dem Ende die Haare zu Berge stehen aber das war ne falsche Erwartungshaltung.
Eine rein rhetorische Frage: Was hätte man anderes zeigen sollen?
Ja, ich gönne es den Leuten ja, die mit dem Ende von Lost zufrieden sind. Bin ja kein totaler Miesepeter. :)
Ich bitte doch lediglich um Verständnis, dass es auch andere Perspektiven gibt. Und über diese darf man diskutieren, finde ich.
So soll es ja auch sein. Aber, man sollte doch jetzt nicht 6 Jahre als "verloren" bezeichnen. Es würde Niemand gezwungen, sich die Serie "anzutun". Da hauen die Producer einen raus, und wir nehmen das so hin. Was würde es uns bringen, wenn man das Rätsel um die Zahlen auflöst? Nix ...
Ich hatte auch gehofft das mir nach dem Ende die Haare zu Berge stehen aber das war ne falsche Erwartungshaltung.
Eine rein rhetorische Frage: Was hätte man anderes zeigen sollen?
Im Grunde bringt es nichts darüber noch zu sprechen, da es eh belanglos ist. Wenn man meine Beiträge aufmerksam genug liest, dann zeichnet sich ja auch ab, was mich so dermaßen gestört hat. Ich will dieses eine mal jetzt auf die Frage eingehen:
Meiner Meinung nach hätte man sich den ganzen Kram mit dem Jenseits sparen sollen. Mich interessiert es nicht mal im Ansatz was die Leute nach dem Tod veranstalten. Zumal es für die Geschichte, die uns 6 Jahre lang erzählt wurde, total irrelevant ist, was im Jenseits vor sich geht. Also, diese ganzen "Flashsideways" in der 6. Staffel waren für mich überflüssig wir nur irgendwas. Ich hätte es besser gefunden, wenn die Serie, auch für die Charaktere im "Diesseits" statt im Jenseits geendet hätte. Ein Geschichte, die auf der Insel zu Ende geht, mit Antworten auf die essentiellen Fragen. Das nicht alles beantwortet würde war klar, vieles hat mich gegen Ende auch nicht mehr interessiert, aber wenigsten die wirklich zentralen Fragen hätte ich aufgeklärt haben wollen. Es wäre trotzdem ein Happy-End gewesen, wenn auch der letzte auf der Insel für die Rettung der Welt gestorben wäre. Vor was oder wem nun die Welt auch immer gerettet werden musste. Man weiß es ja nun nicht so genau. Hätte man das "Jenseits" einfach komplett weggelassen, würde sich die eigentliche Geschichte nicht so bedeutungslos anfühlen.
Das Problem was ich mit dem Ende habe: Die eigentliche Geschichte ist für das "Jenseits" nicht von Bedeutung, und das "Jenseits" ist auch für die eigentliche Geschichte nicht von Bedeutung. Das sind zwei Dinge, die einzig und allein durch die Charaktere verbunden sind, alles andere ist halt bedeutungslos.
Ich will dieses eine mal jetzt auf die Frage eingehen:
Und das machst du ausnahmsweise mal, weil ich extra schreibe das dies eine rhetorische Frage ist?
Also mMn verstümmelt ihr die Serie aufs übelste und denkt das es dann besser wäre. Salat machen kann jeder, da nimmt man sich ein Messer und fuchtelt ein bisl rum. Der kann ja nur klein geschnitten werden....
Am Ende denkste du hättest mal fix nen Salat gemacht und hast da voll die Pampe.
Viele wollen Stücke von Lost raus nehmen, weil überflüssig, und was dann? Dann bricht der ganze Turm zusammen.
Nehmt es wie es ist.
What happend, happend.
Und das machst du ausnahmsweise mal, weil ich extra schreibe das dies eine rhetorische Frage ist?
Ja, weils halt keine rethorische Frage war, auch wenn du es ausdrücklich so formuliert hast.
Also mMn verstümmelt ihr die Serie aufs übelste und denkt das es dann besser wäre. Salat machen kann jeder, da nimmt man sich ein Messer und fuchtelt ein bisl rum. Der kann ja nur klein geschnitten werden....
Am Ende denkste du hättest mal fix nen Salat gemacht und hast da voll die Pampe.
Viele wollen Stücke von Lost raus nehmen, weil überflüssig, und was dann? Dann bricht der ganze Turm zusammen.
Nehmt es wie es ist.
What happend, happend.
Der Turm würde nicht zusammenbrechen, wenn man das Teil "Jenseits" rausnehmen würde, weil das "Jenseits" kein Teil des Turmes ist. Das "Jenseits" ist eher der Vorgarten, hat für die Stabilität des Turmes nicht die geringste Bedeutung. Es ist so, als hätte man begonnen einen Turm zu bauen, aber kurz vor der Fertigstellung, lässt man den Turm unvollendet, und bereitet lieber nur noch den Vorgarten.
Ich nehm es ja so wie es ist, was bleibt mir auch anderes übrig? Aber bin ich glücklich damit? Nein, bestimmt nicht.
Was würde es uns bringen, wenn man das Rätsel um die Zahlen auflöst? Nix ...
Was hat es uns gebracht die glückliche Wiedervereinigung im Jenseits zu sehen? Nix...
Ja, weils halt keine rethorische Frage war, auch wenn du es ausdrücklich so formuliert hast.
Wenn dir das nicht gereicht hat dann schreibe ich demächst, für die die es nicht verstehen, sorry Leute das ist keine rhetorische Frage aber behandelt sie bitte als solche.
Edit:
Eben nochmal die letzten Minuten gesehen und die ganze Story bei der Kirche war einfach genial. Sie muss nicht jedem gefallen aber bei mir hat sie alle Emotionen geweckt.
Ich werde mir Lost nicht nochmal anschauen, die Katze ist ausm Sack und so wird die Story zäh. Aber die Szene mit der Kirche werde ich mir mein Leben lang anschauen.
Das ist Lost pur!
also ich fand die letzte folge passend gemacht.
aber ich werde mit einem weinenden auge es betrachten.
es war 6 geile jahre und ich werde lost echt derbst vermissen.
habe mich jedes mal aufs neue gefreut die nächste season zu sehen.
es fing an mit dem öffnen seiner augen,es endet mit dem schließen seiner augen.
ich weiß ganz ehrlich nicht was ich schreiben soll...
ganz herzlichen dank an willow
danke für die 6 jahre die du für uns die subs gemacht hast.
ob ich mir die ganzen staffeln nochmal angucken werde weiß ich nicht aber das ende bestimmt noch öfters.
lost wird immer in meinen erinnerungen bleiben...
für mich war lost die geilste serie und wird es auch immer bleiben...
mfg ice
Ich werd mir das Finale nochmal anschauen und dann mein Urteil fällen, fand es aber echt gut, hatte Gänsehaut ohne Ende und zum Schluss sind mir dann doch 1-5 Tränchen gekullert ;( , fand es sehr emotional, und bin auch froh, dass wenigstens das Finale gut war, im Gegensatz zur kompletten 6.Staffel :o . Muss aber auch sagen, dass ich jetzt erleichtert bin :) .
Besonders die Schluss-Szene, ohje wär ich allein gewesen, ich hätt so sehr geweint, als Jack´s Auge sich dann geschlossen hat ;(;(;(;( !!! Diese ganze Kirchenszene fand ich emotional einfach schön :)
Danke Lost :)
Sascha Kröhnert
26.05.10, 10:42
So soll es ja auch sein. Aber, man sollte doch jetzt nicht 6 Jahre als "verloren" bezeichnen. Es würde Niemand gezwungen, sich die Serie "anzutun". Da hauen die Producer einen raus, und wir nehmen das so hin. Was würde es uns bringen, wenn man das Rätsel um die Zahlen auflöst? Nix ...
Gut ich wurde nicht gewzungen die Serie anzuschauen, es lief ja auch 6 Jahre sehr gut, aber dann dieses Ende! Ne, danke, das hat es mir versaut! :-|
Diese ganze Geschnulze, ich könnte ****en, dann hätte man auch Sissi Schicksalsjahre einer Kaiserin zeigen können und alle hätte es toll gefunden weils doch so emotional war! WÜRG!
Lacerta Viridis
26.05.10, 10:55
Zum Abschluss habe ich mich hier doch noch mal angemeldet. War früher schon mal unter einem anderen Usernamen hier unterwegs und musste das Finale erst einmal aufarbeiten, bevor ich das ganze in Worte packen konnte.
Habe mehr als gerne die Höchstwertung gegeben. Für mich war das ein würdiges und geniales Ende der Serie. Ich hab zum Schluss geheult wie ein Schlosshund. :heuldoll:
Habe die Serie seit der Erstausstrahlung auf Pro 7 mitverfolgt und bin aber relativ schnell während der 1. Staffel zur OF übergegangen und viel Zeit damit verbracht Theorien im Internet mitzuverfolgen. Im Gegensatz zu Akte X Zeiten habe ich mich aber aus Dikussionen meistens rausgehalten.
Zum Abschluss will ich aber dennoch einige Worte loswerden. ;)
Die Purgatory-Timeline fand ich äußerst originell, ich hatte damit tatsächlich nicht gerechnet und war überzeugt, dass die Insel-Timline in die ALT übergeht.
Ich freue mich, dass es einige Personen mit dem Flieger von der Insel geschafft haben und die Insel noch bestehen bleibt. Dass alle am Ende an einem Versammlungsort zusammenfinden und emotional so sehr aneinander gebunden sind, dass sie den letzten Weg alle zusammengehen, finde ich sehr schön gelöst. Es gibt dem Zuschauer die Möglichkeit die Charaktere, mit denen man sechs Jahre lang durch Höhen und Tiefen gegangen ist, loszulassen. Wobei ich wahrscheinlich noch einige Zeit brauchen werde, bis ich das alles verarbeitet habe und die Serie gerne noch einmal sehen werde.
Im wesentlichen ist LOST für mich bis zum Ende seiner Linie treu geblieben. Für mich wurden die wichtigsten Fragen beantwortet und ich nehme an, dass man auf die Dinge, die offen geblieben sind, durch nochmaliges Schauen der Folgen viele Antworten selbst findet bzw. durch das Lesen im Internet manche Dinge noch mal aufarbeitet und besser versteht.
Ich kann in diesem Sinne viele negative Reaktionen nicht wirklich vestehen.
Ich habe bei den meisten auch den Eindruck gewonnen, dass nicht wirklich verstanden wurde, was gesehen wurde (Facebook ist voll von Beschwerden und Fragen, bei denen man denkt, dass die Leute nie auch nur eine Folge gesehen haben). Mag nicht für jeden hier gelten, aber doch für einige. Ich kann eigentlich nur hoffe, dass diese Fans das ganze erst einmal sacken lassen. Ansonsten muss man auch einfach zugeben, dass es eine Sache des persönlichen Geschmacks ist, ob man die Sichtweise der Autoren bevorzugt oder nicht.
Es gibt etliche Dinge gerade im wissenschaftlichen Bereich, auf die ich keine ausgibiegen Antworten möchte. Als Naturwissenschaftler würde ich vieles wahrscheinlich als an den Haaren herbeigezogen betrachten, damit hatte ich auch so schon manchmal meine Mühe. Da nehme ich Andeutungen lieber in Kauf, aus denen ich mir meine eigenen Theorien herleiten kann.
Ich muss auch nicht sehen, wie die Ägypter auf der Insel rumgesprungen sind.
Muss ich wissen, warum die Statue nur vier Zehen hatte? Vielleicht wurde damit ein Jacob-Vorgänger gehuldigt, der aufgrund eines genetischen Defekts vier Zehen hatte. No big deal. Wenn das mit Außerirdischen aufgeklärt worden wäre, hätte ich es albern gefunden und die Befürchtung hatte ich nach der Lektüre von Slaughterhouse 5 durchaus.
Ich mochte Michael und Walt nie besonders, von daher stört es mich nicht, dass Walt nicht weiter in die Handlung eingebunden wurde. Ich gebe mich sehr damit zufrieden, dass Walt ein normales Leben, dem auf der Insel vorgezogen hat, vielleicht ähnlich dem Leben, was Kate als "Mutter" gefunden hat und dadurch von der Liste der Candidates gestrichen wurde. Stand Walt da überhaupt mit drauf? Kann mich gerade nicht mehr daran erinnern.
Nur weil er Fähigkeiten hatte, muss er keine großere Rolle übernehmen. Miles Fähigkeiten waren spannender und er hat seinen Weg erst als Erwachsener zurückgefunden.
Es weiß ja niemand, ob die Kids, wie Walt und Aaron nicht in der Zukunft als Erwachsene zurückkehren. Das überlasse ich gerne meiner Fantasie.
Und es gab auch andere Personen mit Fähigkeiten, die wahrscheinlich ihren Weg nie auf die Insel finden werden, wie der Hellseher, den Claire konsultiere.
LOST hat immer Fragen aufgeworfen und mir war klar, dass die nie alle beantwortet werden würden und für viele Dinge möchte ich einfach meine eigenen Theorien entwickeln dürfen.
In erster Hinsicht waren für mich immer die Charaktere wichtig, die ganze Erzähltstruktur basierte auf den Charakteren und die unterschiedlichen Timelines waren das I-Tüpfelchen; die Mysterien, der Insel das großräumige Setting, was zu vielen interessanten Spekulationen verleitete.
Wir haben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Charas erleben dürfen und sie auch auf ihrem letzten wichtigsten Weg begeleiten dürfen. Für mich ein Highlight.
Die vielen emotionalen Elemente des Finales waren genau das richtige, um Abschied zu nehmen und sich noch einmal an viele Dinge erinnern zu dürfen.
LOST wurde zwar erst durch die Fans zu dem, was es heute ist, aber man sollte auch nicht vergessen, dass wir ein geistiges Produkt der Autoren gesehen haben und wie diese sich LOST vorstellen. Es ist ihr Herzstück, an dem wir Teil haben durften und für die gute Unterhaltung bedanke ich mich herzlich. :)
Leider hätte ich mir gewünscht, dass in den Episoden davor noch ein bisschen mehr aufgelöst wird.
Die Sache mit den Ägyptern zum Beispiel. Selbst auf dem Stopfen zur Hölle waren ja ägyptische Symbole. Ich gehe mal davon aus, dass dies also nicht einfach nur irgendwelche Besucher der Insel gewesen sind.
Denn das was du hier schreibst, beschreibt eigentlich nur den Bockmist den die Produzenten mit LOST verzapft haben.
All die Jahre wo man diskutiert hat und sich Gedanken gemacht hat, dass wird doch bleiben und das hat Lost doch auch ausgezeichnet.
Ich hatte gehofft, es steckt mehr hinter dieser Serie.
Ich versuche das nochmal anhand dieses Beispiels zusammen zu fassen. Vielleicht kann ich damit doch noch einigen die Frustration nehmen und ein bisschen versöhnlicher stimmen ;) Ich wiederhole mich: tretet mal bitte einen Schritt zurück.
Ägyptsche Hieroglyphen, Wandmalereien... Was war das für ein WTF-Moment im Hatch, als die 108 Minuten abliefen, keiner den Code eingab und statt der Zahlen die Hieroglyphen auftauchten. Nach langem Rätseln, Recherche etc. fand man heraus, dass sie "underworld" bedeuten.
http://lostpedia.wikia.com/wiki/Hieroglyphics
Noch weitere allgemeine Beispiele:
alle verwendeten Namen
Literatur/Bücher
Songs/Musik
Eastereggs
Kleine-Welt-Prinzip
Whisper
... ich könnte noch so viel aufzählen :)
sie hatten jeweils eine Bedeutung, die man irgendwie gedanklich/handlungsbezogen in die Serie einbauen konnte, so dass sie im Gesamtkontext einen Sinn ergaben.
Egal ob wissenschaftlich oder mystisch: alles Gezeigte, uns vor die Füße geworfene, Versteckte, Subtile... hatte irgendeinen Bezug zu Story und war in sich schlüssig. Es war nichts wirklich an den Haaren herbei gezogen und ergab zumeist einen Sinn im Gesamtbild. Wir konnten recherchieren, rätseln und fanden auch etwas, was für uns logisch und plausibel im Kontext zu Lost erschien.
Ich glaube fest, dass die Story an sich feststand: Charakterentwicklung bis zum Ende und der WTF - alle tot aber mit schönem Ausgang eingebettet in einem Plot voller Mysterien, die sicherlich im Verlauf der Serie entwickelt wurden, aber rückblickend für mich von einer unheimlichen Genialität zeugen.
Klar wissen wir, dass sich die Produzenten bei einigen wenigen Sachen sicher ein bisschen verzettelt haben, aber die Summe der gelungenen WTF (siehe Aufzählung oben), die uns das gesamte Puzzle Steinchen für Steinchen haben zusammen setzen lassen, ist die Summe der Komplexität und auch Gradiosität der Serie als Gesamtwerk :)
Was hat es uns gebracht die glückliche Wiedervereinigung im Jenseits zu sehen? Nix...
Mir hat es das gebracht, dass ich 6 schöne, interessante, spaßige, unterhaltsame, rätselhafte... Jahre Revue passieren lassen konnte, ich mit der Story von Lost abschließen konnte und sich für mich der Kreis geschlossen hat :peace:
Ich sehe das Ende so, dass diese Erfahrung aus der Sicht von Jack dargestellt wurde, auch im Kontext mit dem sich schließenden Auge. Die Vielschichtigkeit jedes Einzelnen Charakters, war mE hier unmöglich zu berücksichtigen. Diejenigen, die länger gelebt haben als Jack, haben sicherlich noch andere wichtige Personen im Leben gehabt, aber wie hätte man das darstellen wollen? So war es also aus der Sicht von Jack, unter dem Geleit von Christian seinem Vater, mit den Leuten, die ihm die letzen 6 Jahre wichtig waren und die der Zuschauer kannte :)
DU kannst realisieren was DU willst. Aber mir wirst du nichts vorschreiben. Bei allem zu bietenden Respekt, Kommentare die mit "Schönreden" usw. um sich werfen, widern mich einfach nur an. Ich rede mir nichts ein, ich mache mir nichts vor. Auch teile ich nicht kleinkindmäßig in Gruppen ein. So was machen wohl nur Leute mit wenig Fantasie...
Ich habe meine Meinung. Andere die Ihre. Die könnt ihr hier gerne verteilen, wie ihr lustig seid. Aber anderen unterstellen, dass man sich etwas einredet, ist einfach unter aller Sau.
Ach ja. Viele unnötige Worte an Leute, die es eh nicht begreifen werden!
Bei so einer Explosion haben wir wohl voll ins Schwarze getroffen, da kannst DU schreiben was DU willst :)
Also ich habe mir das Finale gestern nochmal angeschaut und nun insgesamt ein "sehr gut" vergeben.
Das ganze Emotionale und die Aufklärung der ALT, mit dem runden Abschluss für unsere Losties, ergibt für mich ein "echt genial, super". Die weiterhin noch offenen Fragen bzgl. der Insel und Inselhandlung stören mich allerdings immer noch extrem.
Ich will Euch das mal an einem Beispiel verdeutlichen:
Ich habe 2 Arbeitskolleginnen, die Lost im deutschen TV schauen und somit bei Ende Staffel 5 stehen. Versetzt Euch nochmal in die Zeit, wo ihr auf Stand "Staffel 5" standet.
Wisst Ihr noch, wie erwartungsvoll und neugierig Ihr wart?
Wenn mich diese beiden nun mit Wissenstand "Staffel 5" folgendes fragen würden: (bzw. schlimmer wird es ja noch, wenn man z.B. nur den Wissenstand von Staffel 2, 3 oder 4 hätte)
1. Was ist die Insel?
2. Wer ist Jacob?
3. WAS ist Smokie?
Könntet Ihr diese Fragen so beantworten, dass die Fragenenden nicht von Eurer Antwort enttäuscht wären und weiter heiß auf Lost sind? Also ich könnte es nicht und das macht mich nach dem Serienfinale sehr traurig.
So schön das Finale auch war, so unbefriedigend war es "für mich" in Sachen Inselstorie.
Bei so einer Explosion haben wir wohl voll ins Schwarze getroffen, da kannst DU schreiben was DU willst :)
Nee, eben nicht :p ich stimme Levin in vollem Umfang zu und habe mir nie was schön geredet oder schön reden lassen :) Leben und leben lassen, jeder hat seine eigene Wahrnehmung und seine eigene Geschichte im Kopf. Die Interpretation eines jeden Einzelnen zum Thema Lost ist so unterschiedlich, wie sie nur sein kann. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen im Leben gesammelt, hat Fehler gemacht, hat sein "Päckchen" zu tragen. Somit identifiert sich jeder anders mit dem Gesehenen und jeder empfindet das Gezeigte anders, weil er es mit seinen eigenen Erfahrungen und Empfindungen verknüpft.
Sprecht das bitte niemanden ab, denn das würde einen persönlich angreifen, wie das auch zum Teil die Reaktionen hier im Thread zeigen :peace:
t-na, danke für den Versuch mir was von der Frustration zu nehmen, aber ich glaube damit verschwendest du deine Zeit. Wir hatten halt komplett andere Ansprüche an die Serie, für dich war es eben die emotionale Reise der Charaktere, die diese Serie ausgemacht haben, was für mich definitiv auch ein wichtiger Teil war, aber mein Fokus in der Serie lag ganz eindeutig auf die Mysterien und deren Aufklärung. Für mich hat dieses Ende in der "Kirche" bzw. im Jenseits, einfach überhaupt nichts abgerundet. Für mich fühlt sich das überflüssig wie nur irgendwas an. Man hätte die Serie auch emotional enden lassen können, ohne auf das Jenseits zurückgreifen zu müssen. Die emotionalste Szene, war eh diejenige, als Jack sterbend an die Stelle zurückkehrte, an der er einst aufwachte auf der Insel und sich dann noch Vincent neben ihn legte. Diese glückliche, kitschige Wiedervereinigung in der Kirche dagegen, hat bei mir eher einen leichten Würgereiz ausgelöst und hätte es in meinen Augen nicht im geringsten gebraucht. Diese Szene hat mir nichts gegeben, weil für die Serie, die ich 6 Jahre lang geschaut habe, absolut bedeutungslos in meinen Augen.
Wenn ich davon spreche, dass ich gerne eine Antwort auf die zentralen Fragen gehabt hätte, dann meine ich nicht so Belanglosigkeiten ob und warum Walt "special" war, was es mit den "Fooddrops" auf sich hatte, oder warum die Statue nur 4 Zehe hatte. Das sind Dinge, die waren mir gegen Ende total egal. Für mich wäre es halt wichtig gewesen Dinge geklärt zu haben wie: Warum war es nun so wichtig Smokey vom verlassen der Insel zu hindern? Was wäre passiert wenn er die Insel verlassen hätte? Was ist Smokey? Was hat das Herz der Insel mit ihm gemacht? Ist er nun das ultimative Böse? Oder ist er immer nur noch der belogene und betrogene Junge, der einfach nur weg will von der Insel? Warum durfte man den Stöpsel nicht ziehen? Was wäre passiert wenn man ihn nicht wieder eingesetzt hätte? Wäre die Welt untergegangen? Wenn ja warum, und wie wäre da passiert? Welche Bedeutung hat die Quelle bzw. das Licht einerseits für die Insel und welche Bedeutung hat es für den Rest der Welt? Warum ist es nun so verdammt wichtig das Herz der Insel zu beschützen? Was zum Henker soll das alles? Wofür haben die Losties diese Strapazen nun durchmachen müssen?
Nichts wurde davon beantwortet, man hat uns nur mit teils wagen Andeutungen zurückgelassen. Ich habe die Serie geschaut, weil ich echt einen Masterplan erwartet habe, der diese Mysterien aufklärt, und mir die Kinnlade runterfallen lässt. Stattdessen führt man in der LETZTEN Staffel, das Jenseits ein, um sich der Aufklärung der Mysterien zu entziehen. Ich kann mit diesem Ende im Jenseits nichts, aber auch wirklich garnichts anfangen. Ich hatte andere Erwartungen an diese Serie. Ich hatte gehofft, dass die Geschichte, die ich 6 Jahre lang gesehen habe zu einem runden Abschluss kommt, und das ist sie in meinen Augen nicht.
Jetzt werden gleich wieder die ersten Leute kommen, und mir erzählen wollen wie unwichtig diese Fragen doch alle sind, und dass man sich das selbst zurechtspinnen kann. Für MICH sind diese Fragen wichtig, viel wichtiger als der Seelenfrieden der Charaktere. Und ich habe mir das jetzt nicht 6 Jahre angetan, um mir das am Ende selbst zurechtspinnen zu müssen. Das die Charaktere nach ihrem Tod alle wieder glücklich sind, das hätte ich mir selbst zurechtgesponnen, nicht aber die Aufklärung der Mysterien die mich dazu brachten, diese Serie 6 Jahre lang zu verfolgen.
t-na, danke für den Versuch mir was von der Frustration zu nehmen, aber ich glaube damit verschwendest du deine Zeit. Wir hatten halt komplett andere Ansprüche an die Serie, ...
Danke für deinen ausführlichen Post und ich kann Deine Frustration definitiv nachvollziehen, wie ich oben schon schrieb:
...jeder hat seine eigene Wahrnehmung und seine eigene Geschichte im Kopf. Die Interpretation eines jeden Einzelnen zum Thema Lost ist so unterschiedlich, wie sie nur sein kann. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen im Leben gesammelt, hat Fehler gemacht, hat sein "Päckchen" zu tragen. Somit identifiert sich jeder anders mit dem Gesehenen und jeder empfindet das Gezeigte anders, weil er es mit seinen eigenen Erfahrungen und Empfindungen verknüpft.
Ich denke, das trifft es sehr gut :)
Ich persönlich finde es schade, dass nicht alle so mit der Serie abschließen können, die für viele die großartigste Serie aller Zeiten sein wird. Aber ganz ehrlich, ich glaube auch, dass das nicht allein mit der Serie selbst zusammen hängt. Ich kann da nur für mich sprechen, aber ich denke, einigen anderen wird es ähnlich gehen.
Ich habe in den letzten 6 Jahren parallel mit Lost viele Höhen und Tiefen in meinem Leben erlebt. Ich bin irgendwann hier auf dieses Forum gestoßen, habe liebe nette Leute kennen gelernt, es entstand eine Community, es wurde gemeinsam gerätselt, sich gestritten, zusammen gespielt... sprich man hat viel Zeit mit Lost (und den Gedanken daran, drumherum etc) verbracht, verknüpfte es mit seinem Leben. Man lernte hier einige Leute auch persönlich kennen, einige sind zu Freunden geworden, die auch nach der Zeit von Lost eine Rolle spielen. In meinem Fall bin ich sogar noch so weit in dieses Forum involviert worden, dass man mir Vertrauen entgegen brachte, mich erst zur Moderatorin zu machen und später unserem Team sogar dieses Forum übergeben hat.
Aber dies nur am Rande. Viele Menschen haben das Geschehen in und rund um Lost mit ihren Erlebnissen im realen Leben während dieser 6 Jahre verknüpft. Bei mir zumindest war Lost recht häufig present, nicht nur, wenn ich hier im Forum unterwegs war, sondern auch in alltägliche Situationen, in denen man Dinge erlebt hat, bei denen man plötzlich an Lost denken musste, bei denen man geistesblitze für Erklärungen der Geschichte bekam, die man eigentlich sofort ins Forum posten wollte ;)
Um auf deinen Ausgangspost zurück zu kommen. Mein Anspruch an die Serie war immer: Ich will Antorten!! Und zudem muss ich als "Rabbitholer" der ersten Stunde sagen, dass ich eher die (Wo)man of Sience war, als die (Wo)Man of Faith, aber dass mich die Charaktere in Lost und deren Handeln trotzdem immer sehr bewegt haben. Aber nun schließt für mich Lost als "Gesamtpaket" ab und für mich schließt sich der Kreis - auch ohne Antworten bekommen zu haben, die mich am Ende wohl eher enttäuscht als befriedigt hätte. Jeder Antwort hätte eine neue Frage ergeben ;) und nun lässt man jedem einzelnen seinen Spielraum und seine Phantasie, sich alles zu erklären. Ich HASSE offene Enden eigentlich, aber dieses ist für mich ein offenes Ende inklusive Happy End.
Ich will niemanden bekehren, jeder hat sein eigenes Empfinden, aber vielleicht kann man dadurch deutlich machen, warum dieses Ende so wahnsinnig polarisiert :)
Ja, ich gönne es den Leuten ja, die mit dem Ende von Lost zufrieden sind. Bin ja kein totaler Miesepeter. http://www.menoffaith.de/images/smilies/001_smilie.gif
Ich bitte doch lediglich um Verständnis, dass es auch andere Perspektiven gibt. Und über diese darf man diskutieren, finde ich.
So soll es ja auch sein. Aber, man sollte doch jetzt nicht 6 Jahre als "verloren" bezeichnen. Es würde Niemand gezwungen, sich die Serie "anzutun". Da hauen die Producer einen raus, und wir nehmen das so hin. Was würde es uns bringen, wenn man das Rätsel um die Zahlen auflöst? Nix ...
Just for the records: Ich habe das nicht geschrieben :-(
Ich hab 6 Staffeln mitgefiebert und mir Gedanken gemacht. Das ist Vergangenheit, die kann man eh nicht ändern und so war das nunmal. War ne tolle Zeit - und die empfinde ich nicht als "verloren" - nur weil mir das Finale bzw. die letzte(n) Staffel(n) nicht 100% gefallen hat.
Was ich dennoch nicht kapiere - da muss ich wieder Flavour zustimmen - diese ganze Afterlife-Story hätte man sich sparen können. Ich meine, schließlich wissen wir doch alle, dass wir früher oder später sterben werden. Und ist es nicht gerade dieses Thema, dass offen bleiben sollte / ein Mysterium bleiben sollte, weil das Thema Tod/"Vortod" eine individuelle Frage ist? War das alles nur wegen der Emotionen und Präsenz "alter Charaktere"? Das hätte man genauso gut anders machen können, finde ich.
Hätte mir eher ein Ende gewünscht, in der Art "history repeating", dazu schreib ich aber voraussichtlich am Abend mehr.
Was ich dennoch nicht kapiere - da muss ich wieder Flavour zustimmen - diese ganze Afterlife-Story hätte man sich sparen können. Ich meine, schließlich wissen wir doch alle, dass wir früher oder später sterben werden. Und ist es nicht gerade dieses Thema, dass offen bleiben sollte / ein Mysterium bleiben sollte, weil das Thema Tod/"Vortod" eine individuelle Frage ist? War das alles nur wegen der Emotionen und Präsenz "alter Charaktere"? Das hätte man genauso gut anders machen können, finde ich.
Danke.
Du sprichst mir aus der Seele.
Was ich dennoch nicht kapiere - da muss ich wieder Flavour zustimmen - diese ganze Afterlife-Story hätte man sich sparen können. Ich meine, schließlich wissen wir doch alle, dass wir früher oder später sterben werden. Und ist es nicht gerade dieses Thema, dass offen bleiben sollte / ein Mysterium bleiben sollte, weil das Thema Tod/"Vortod" eine individuelle Frage ist? War das alles nur wegen der Emotionen und Präsenz "alter Charaktere"? Das hätte man genauso gut anders machen können, finde ich.
Ist meiner Meinung nach ein geschicktes Ablenkungsmanöver, dass das Augenmerk von der Inselhandlung wegziehen soll, die ja so verdammt Antwortschuldig bleibt.
Viele der Fan-Reaktionen beziehen sich ausschliesslich auf das AR-Ende und nur wenige verstehen, das es einfach nur ne kleine unwichtige Nebengeschichte war. Gibt ja erstaunlicherweise sogar sehr viele die nun glauben, die Lostis wären in beiden Handlungssträngen die ganze Zeit tot gewesen.
Das Ablenkungsmanöver war ein voller Erfolg. Stellt euch mal eine Version vor die komplett auf die AR verzichtet. Das wäre grottig und unmöglich den Fans zumutbar. Das wäre vom Gehalt her keine Final Epsiode sondern allenfalls ein Staffelstart oder irgende Zwischenfolge.
Es geht wirklich nur darum alle Charaktäre nochmal auftauchen zu lassen und bischen Emotionen+Mind**** zu erzeugen. Aber naja ich fands toll... irgendwie. :)
Nur das Inselende, also quasi das Ende der gesammten 6 Staffel war grottig. Eine 7. Season muss einfach her. Beendet und Beantwortet ist da kaum was.
Stellt euch mal eine Version vor die komplett auf die AR verzichtet. Das wäre grottig und unmöglich den Fans zumutbar. Das wäre vom Gehalt her keine Final Epsiode sondern allenfalls ein Staffelstart oder irgende Zwischenfolge.
Woran machst du deine Aussage fest? Ich hätte es fantastisch gefunden, wenn man auf die AR verzichtet hätte, da sie für die eigentliche Geschichte absolut bedeutungslos ist. Die AR hat in meinen Augen NICHTS zu der Serie beigetragen. Es war nur ein Ausweg, um vor den ganzen Mysterien zu fliehen. Du kannst nicht erwarten, dass damit jeder glücklich ist.
Nur das Inselende, also quasi das Ende der gesammten 6 Staffel war grottig. Eine 7. Season muss einfach her. Beendet und Beantwortet ist da kaum was.
Ja genau, das Ende der Inselgeschichte ist grottig. Ging es nicht aber 6 Jahre lang um die Inselgeschichte? xD Vielleicht merkste was?? ^^
Ja genau, das Ende der Inselgeschichte ist grottig. Ging es nicht aber 6 Jahre lang um die Inselgeschichte? xD Vielleicht merkste was?? ^^
Genau das habe ich doch gesagt: Merkste was?? :D
Woran machst du deine Aussage fest? Ich hätte es fantastisch gefunden, wenn man auf die AR verzichtet hätte, da sie für die eigentliche Geschichte absolut bedeutungslos ist. Die AR hat in meinen Augen NICHTS zu der Serie beigetragen. Es war nur ein Ausweg, um vor den ganzen Mysterien zu fliehen. Du kannst nicht erwarten, dass damit jeder glücklich ist.Ich meinte mit meiner Aussage eher, dass zu Tage kommen würde wie Grottenschlecht das Insel-Finale doch ist, wenn man die AR, die ein geschicktes Ablenkungsmanöver darstellt, weglassen würde. Damit wäre ich auf keinen Fall glücklicher und ich denke auch fast niemand sonst.
Glücklicher wäre ich nur mit einem Inselfinale, das nicht so antwortschuldig bleibt.
Die AR ist mir da eingentlich völlig wurscht und nur nebensächlich. Die ist halt wirklich nur ein nette Spielerei mit Darstellern und Emotionen. Die AR ist nicht das Problem, die kann man ruhig lassen, die war doch unterhaltsam. Das schlechte Insel-FInale ist das Problem.
Nach etwas Distanz und grübeln und lesen muss ich dem Ende zugestehen, dass es ein Ende ist - ich beziehe das ausschließlich auf die ALT - was rund und erzähltechnisch abgeschlossen wirkt und durchaus dazu dient, eine Serie abzuschließen, vllt. mit dem faden Beigeschmack eine Art Credits in Bewegbildern zu sein - aber sei es.
Das LOST schon immer eine Serie war, die auf Charaktere gesetzt hat, deutlich unterstrichen durch Flashbacks, Flashforwards etc. sollte klar sein, demzufolge ist auch nachzuvollziehen, dass darauf ein größerer Fokus liegt. Jenes sollte den Producern auch zugestanden werden. Damit wurde sicherlich auch die eine Seite der Fanbase erfreut, als dieses Ende ausgestrahlt wurde.
Die andere Seite der Community wurde jedoch komplett ignoriert und das finde ich persönlich sehr schade. Die vielen Sachen, mehr oder weniger detailiert, die aufgegriffen worden sind, d.h. von den LOST-Zahlen bis hin zu den Hieroglyphen im Swan-Hatch wurden nach einer gewissen Zeit komplett ignoriert. Es wurde bewusst suggeriert, dass alles irgendwie miteinander verwoben ist - sogar Estereggs entstanden, die Hinweise gaben. Wissentlich wurde die Detailverliebtheit der Fans gefördert, um schlussendlich alles als irrelevant zu deklarieren.
Ich persönlich halte das für nicht fair diesen Fans gegenüber, gerade auch, weil tatsächlich ein enger Kontakt zu den Fans bestand. Und seien wir ehrlich, spekuliert und diskutiert wurde zu 80% nicht über die Charakterentwicklung, sondern über das Inselgeschehen und deren Mysterien. Die vielen Leute, die begeistert Theorien entwickelt haben, wurden jedoch unwürdig vor den Kopf gestoßen.
Das Ende, welches letztlich eintraf, wurde von einigen schon in Staffel 1 aufgezeigt und damals wie heute als zu einfach und ideenlos verworfen und das völlig zu recht. Ich persönlich hätte mir wirklich gewünscht, dass das Poentzial des wissenschaftlichen Teilzweiges ausgenutzt worden wäre. Die LOST-Macher haben stets die Herausforderung mit LOST betont, am Ende jedoch ist ihnen der Atem ausgegangen und eigentlich seit Anfang Staffel 5 ist ihnen in allen Belangen das Niveau früherer Staffeln abhanden gekommen.
Dies alles macht LOST für mich zu einer sehr guten Serie, jedoch nicht zu einer unvergesslichen, denn wie schön wäre eine in sich geschlossene, logische Handlung gewesen. Ich glaube das hätte wirklich nachhaltig beeindruckt...
Bleibt am Ende nur übrig zu sagen, dass ich sicherlich nicht bereuhe die Serie geschaut zu haben - ganz im Gegenteil. Nur kann und will ich das Ende - aus Sicht eines "Rätselliebhabers"- nicht gutheißen, sondern kann es nur akzeptieren und hoffen, dass die Serie nicht fortgeführt wird oder einen eigenständigen Film erhält, denn ich denke, dabei können die Produzenten nur verlieren...
So far.
Super Beitrag :daumen:
Seh ich alles ganz genauso!
Mir kommt gerade noch ein Gedanke. Ich habe mir eben gerade die Extras der Staffel-DVDs der vierten Satffel angeschaut. Dort ist ein Beitrag über die Requisten des Sets und eben schoss mir dieser Gedanke durch den Kopf, nämlich der der Resourcen. Die detailierte Blastdoor-Map, die Verzierungen im Tempel, die Hieroglyphen, die Gleichungen an Daniels Schreibtafel (von einem echten Mathematikproblem ausgehend und einem realen Physikprofessor entworfen) --- diese zum Teil unfassbare Detailgenauigkeit. Am Ende leider für nichts, denn über die Darstellung hinaus nicht wertvoll.
Wieso das alles für so ein Ende?
Wieso das alles für so ein Ende?
Um Leute wie mich (Man of Science) bei Laune zu halten evtl. ...
Umso mehr Rätsel einem aufgetischt wurden umso grösser der :o-Effekt. Was steckt dahinter? Oder vielmehr, wie erklären sie das nun alles, mit dem Hintergedanken, dass das ja genial sein muss, was die sich da ausgedacht haben. Diese Erwartungen wurden doch bewusst generiert und ich finde das zimlich, sagen wir mal gemein, nun alles einfach so abzutun. Ich dachte immer, diese Autoren, dass müssen so Freaks sein, wie diese 3 Freunde von Mulder (Akte X), aber so im Nachhinein betrachtet war das ja eine leichte Übung, irgendwelche Mysterien zu erfinden, solange man sie nicht erklären muss.
ich muss jetzt auch noch was loswerden damit ich damit abschließen kann.
also einig sind wir uns ja fast alle, es war eine der besten serien die es je gab. die serie hat mich super begeistert und hat richtig spaß gemacht.
ich finde es allerdings schade, dass das ende in eine andere richtung gegangen ist. das ganze jenseits-freunde-zeug ist einfach nicht mein ding. das mysterie, rätsel, spannung, schockmomente die einen umhauen wie in den ersten staffel,
fande ich sehr viel besser. daher finde ich es schade, dass die produzenten kein ende machen konnten, mit dem mehrere fans zufriedengestellt werden. auch wenn ich die ganzen szenen aus den alten staffeln super fande, weil man nochmal erinnert wurde was für tolle szenen lost hatte, hätten sie das bissl kürzen können und noch das ein oder andere aufklären können.
es ist aber schon schade, dass fans sich jetzt so beschimpfen. die einen fanden das ende super, was viele nicht verstehen können (ich eingeschlossen) und die anderen fanden es halt bescheiden und können nicht verstehen wie man von dem ende begeistert sein kann. damit müssen wir uns aber abfinden. man kann es halt nicht jedem recht machen.
aber wir sind uns doch alle einig, LOST war eine super serie (für manche halt nur bis kurz vorm schluss)
aber ich bin schon etwas enttäuscht und traurig über dieses, für mich bissl blödes ende.
Driveshaft
26.05.10, 21:33
aber wir sind uns doch alle einig, LOST war eine super serie (für manche halt nur bis kurz vorm schluss)
aber ich bin schon etwas enttäuscht und traurig über dieses, für mich bissl blödes ende.
Natürlich sind wir das! :)
Alle die motzen und kritisieren (viele schon seit 2 Staffeln oder so) sind halt trotzdem bis zum Ende dran geblieben und haben sich fleißig den Kopf darüber zerbrochen und Energie reingesteckt... und wenn es nur negative war :D
Aber das Ende ist natürlich nicht jedem sein Ding. Ich finds jetzt nach 2 Tagen richtig gut, muss ich sagen. Nicht 100%ig ideal, aber durchaus zufriedenstellend und ich bin wahrlich auch kein großer Freund dieser spirituellen Sache, muss ich sagen. Aus dem Nichts kommt die aber nicht... bestimmte Grundfragen ziehen sich schon seit Anbeginn der Serie durch diese und hier und da hat "Faith" ja die "Science" geschlagen. Das es am Ende jetzt natürlich richtig hart auf der "Faith"-Seite ausgeschlagen ist, ist natürlich ein gewagter Schritt, bei dem sich die Macher sicher des Risikos bewusst waren. Aber na ja, aber da hatte sich so viel aufgestaut, man kann die Serie ja gar nicht mehr anders lösen.
Ich habe mit genial gestimmt. Aber eigentlich nur, weil die Folge mich so emotional berührt hat, wie keine zuvor. Das liegt aber eigentlich nur daran, dass die vielen tollen Lost-Momente in den Erinnerungen der Losties auch bei mir geweckt wurden. Das war schon verdammt genial gemacht von den Produzenten, mit den Erinnerungen der Zuschauer diese Emotionen auszulösen. Und Jack sein Tot an dem Ort, an dem alles begann, echt genial...
Ansonsten hat mir die Gesamtgeschichte nicht so gut gefallen. Hätte gerne mehr antworten gehabt. Vor allem woher Desmond nun wusste, dass sie sich in einer Zwischenwelt befinden. Und vor allem, woher wusste Eloise davon??
Aber egal, ich nehme das so hin und freue mich echt darüber, dass das Finale mich daran erinnert hat, was Lost wirklich ausgemacht hat: die schönen Momente die ich mit den Charakteren erleben durfte: lachen, trauern, rätseln und mitfiebern.
Alles in allem bin ich zufrieden. Und danke an alle Mitwirkenden auf dieser Seite, denn ohne die "Hardcore-Gucker", die viele Rätsel hier erst aufgedeckt haben, oder Hintergrundinfos recherchiert haben, wäre mir eine Menge entgangen.
Und besonders bedanken möchte ich mich bei Willow!! Ohne ihre Subs hätte ich wahrscheinlich nur die Hälfte verstanden!
Mir hat es das gebracht, dass ich 6 schöne, interessante, spaßige, unterhaltsame, rätselhafte... Jahre Revue passieren lassen konnte, ich mit der Story von Lost abschließen konnte und sich für mich der Kreis geschlossen hat :peace:
Dito. Bei mir das selbe.
Bei so einer Explosion haben wir wohl voll ins Schwarze getroffen, da kannst DU schreiben was DU willst :)
Welches Schwarze? Wer sind "Wir"?
Traurig ist nur, dass ihr hier nur provozieren wollt und so eine Diskussion verhindern wollt, die wirklich produktiv wäre. Bitte nutzt doch eure Zeit sinnvoller.
Nee, eben nicht :p ich stimme Levin in vollem Umfang zu und habe mir nie was schön geredet oder schön reden lassen :) Leben und leben lassen, jeder hat seine eigene Wahrnehmung und seine eigene Geschichte im Kopf. Die Interpretation eines jeden Einzelnen zum Thema Lost ist so unterschiedlich, wie sie nur sein kann. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen im Leben gesammelt, hat Fehler gemacht, hat sein "Päckchen" zu tragen. Somit identifiert sich jeder anders mit dem Gesehenen und jeder empfindet das Gezeigte anders, weil er es mit seinen eigenen Erfahrungen und Empfindungen verknüpft.
Sprecht das bitte niemanden ab, denn das würde einen persönlich angreifen, wie das auch zum Teil die Reaktionen hier im Thread zeigen :peace:
Das ist der Punkt. Ich lasse mir von Niemandem etwas einreden. Das ist mir zuwider. Leider geschieht das nicht nur hier, sondern in anderen Foren zu Lost in selbem Maße. Ich finde es ekelhaft, dass manche Leute es nötig haben, anderen irgendetwas versauen zu wollen. Jedem seine Meinung, aber dabei soll es auch bleiben...
Und besonders bedanken möchte ich mich bei Willow!! Ohne ihre Subs hätte ich wahrscheinlich nur die Hälfte verstanden!
:zweidau:
Ich fand das ende OK. Nicht mehr, nicht weniger.
Wenn man das ganze mal auf die Essenz herunterbricht: Wir sind alle tot und leben im Himmel (/Hölle/Nirvana/Schlag mich tot). Dann nehmen wir uns in den Arm und Friede Freude Eierkuchen.
- Das ist nun wirklich weder ein kreativer Einfall noch ein wahrlich würdiger Schluss für eine Serie die gerne mit "intelligent" und insgesamt "anders" bezeichnet wurde.
Wisst ihr was ich genial gefunden hätte am ende? Jack wird nicht lebendig aus der Höhle herausgespült, sondern man sieht in der allerletzten Szene wie ER ebenfalls als Rauchmoster aus der Höhle rauskommt (was übrigends auchnoch relativ logisch wäre). Dann das schöne -LOST- *BÄM* und ich wär glücklich (wegen der dramatik. an den folgenden punkten würde das nicht viel ändern!)
So ist mir das zu weichgespült.
Und folgende Punkte geben mir noch mehr zu denken:
a) Wo waren die Dinge, die angeblich schon seit Folge 1 geplant waren? Hattet ihr ein einziges mal Gefügl "wow, krass, so ist das also! und da ham die schon in der ersten staffel dran gedacht!"? Nein, es war eher "oh da ham die aber nochmal die Kurve gekriegt.
b) Wo war der Grund nach dieser Staffel Schluss zu machen? Einige Charakterentwicklungen (Beispiel: Jacob himself) waren mMn unzureichend.
Mein Fazit: 5 1/2 Staffeln lang Fragen stellen, Mysterien produzieren und grandiose Hintergedanken sowie Lösungen propagieren und dann innerhalb der letzten Paar Serienminuten das ganze auf ein hollywoodweichgespültes Serienfinale hinschreiben läuft nicht.
die finalen episoden vermochten es nicht, die eigentlichen stärken der serie (glaubhafte charakterentwicklungen, überraschende enthüllungen, etc) sinnvoll zusammenzuführen sondern haben den "und am ende findes jedes töpfchen ein deckelchen. fin." weg gewählt.
und das halt auf eine irgendwie billige weise. denn die "flash sideways" waren letztendlich ein -storytechnisch irrelevantes- mittel zum zweck.
Wer hat noch nicht von der folgenden (gag-) theorie gelesen "und in der finalen episode wacht hurley auf und es war alles nur sein traum"...im endeffekt haben uns die autoren im flash sideway genau das unter anderem namen verkauft. wenn dir als autor nix mehr einfällt wars im traum oder im himmel.
So, nach dem dritten anschauen auch meine Bewertung: Eher schlecht!
Total mies gibts ja leider nicht.
Ich finde das Ende nach dem dritten sehen schlüssig und ich denke nach der vorletzten Folge konnte man auch nichts anderes erwarten. Trotzdem bin ich mit dem Endo SOOO nicht "einverstanden".
Im nachhinein war die ganze 6. Staffel fürn *****.
Man hats total verbockt.
Es ging im nachhinein nur um "Jack" und nie um die Geschichte im eigentlichem Sinne.
Das es mit so nem religiösem Quatsch endet nervt total.
Hoffentlich bekomm ich noch nen halbwegs vernünftigen Preis bei ebay für meine dvds
Wisst ihr was ich genial gefunden hätte am ende? Jack wird nicht lebendig aus der Höhle herausgespült, sondern man sieht in der allerletzten Szene wie ER ebenfalls als Rauchmoster aus der Höhle rauskommt (was übrigends auchnoch relativ logisch wäre). Dann das schöne -LOST- *BÄM* und ich wär glücklich (wegen der dramatik. an den folgenden punkten würde das nicht viel ändern!)
Ungelogen, darauf hab ich auch die ganze Zeit gewartet. Warum sollte Jack nicht dasselbe passieren wie damals MiB?
Aber am Ende wars ja dann egal, weil eh alles bedeutungslos. Dem Rest deinen Beitrages kann ich auch vollkommen zustimmen. :)
Ich habe wenig erwartet und wurde deswegen auch nicht enttäuscht. Irgendwie hab ich mir erhofft, dass in der letzten Folge nochmal ordentlich auf die Mythologie der Insel, z. B. die Erbauer der Statue oder des Tempels, eingegangen wird. Stattdessen diese in meinen Augen leicht überinszenierte Gefühlsduselei und kein einziger Blick in die Vergangenheit. Vor allem dieser christliche Anstrich am Schluss hat mir überhaupt nicht zugesagt. Insgesamt gesehen wurde mir die Existenz und die Wichtigkeit der Insel nicht in genügendem Maße motiviert, auch wenn man hier vielleicht anderer Meinung sein kann.
Naja, amüsiert hat die Serie aber trotzdem über alle Staffeln hinweg, auch wenn ich das Ende als eher unwürdig einstufe. Einen Vorteil hat die ganze Sache aber, wie hier schon angemerkt wurde:
I can let go now! =)
Ungelogen, darauf hab ich auch die ganze Zeit gewartet. Warum sollte Jack nicht dasselbe passieren wie damals MiB?
Mich hätte es auch gefreut, aber mit so einem Ende hätte die ALT-Storie nicht mehr funktioniert, wo alle ihren Frieden+Freunde gefunden haben. Jack als böser Smokey und somit Gegenspieler von Hurley - cool mit Sicherheit, aber leider nicht von den Produzenten geplant.
Das wirklich Einzige, was ich im Finale noch gern gesehen hätte, wäre Smokey in Aktion - auch wenn nur mal kurz, aber Smokey im Finale wär echt cool gewesen. Vielleicht sogar die Verwandlung Locke in Smokey - und ich denke mal, für diese unverschämt hohen Werbeeinnahmen hätte abc diesen CGI-Effekt mal sponsoren können ;)
Auch hätte ich mir einen nicht so lieblosen Abgang von Smokey/MiB/Flocke gewünscht. Schön wäre es gewesen, wenn sich Flocke im Sterben noch in seinen ursprüglichen Körper "zurückverwandelt" hätte oder als Samuel nochmal aufgetaucht wäre und nun in Frieden die Insel verlassen hätte können. Das wäre für mich noch das I-Tüpfelchen gewesen, da wir MiB ja doch als nachvollziehbar handelnden Menschen und nicht als das ultimative Böse kennen gelernt haben. Das Böse = Smokey wurde vernichtet und die Seele von Samuel durfte von der Insel gehen... :) *seufz*
steven.spielberg
27.05.10, 10:18
Ich hatte s schonmal vor Zeiten erwähnt, udn ich würde darauf wetten.
Wir haben den 'Twin-Peaks' - Effekt heir erlebt...
Eine tolle Serie, die aber auf Grund der Tatsache, daß man fats unmöglich quer einsteigen konnte, unabhängig von der Qualität des Inhalts, auch ständig Quote verlieren 'mußte'.
Und deshalb die vielleicht ursprünglich nötigen und erhofften 8 - 12 Staffeln, nicht laufen durfte/konnte.
Und somit blieb genau wie in 'Twin-Peaks' ein pseudoreligiöses / Jehnseits - wie auch Immer Finale der einzige halbwegs machbare Ausweg...
Bei Twin-Peaks fand ich es total beschi**en gelöst. Hier bei Lost war es 50/50... man hätte es besser machen können, wenn man schon 2-3 Folgen eher etwas blabla rausgelassen hätte.
Achja, und zu sagen, die Porduzenten war doof, die Serie aber nicht.... haha.. sorry, so ein Unfug... wer hat die Serie denn gemacht, sie sich selbst oder was..??? also manchmal.... Meinungen sind Meinungen, aber Blödsinn bleibt Blödsinn....
Als Staffelfinale kann man mit dem Ende gut umgehen, als Serienfinale funktioniert es m.M.n.
leider nicht so.
Als Staffelfinale kann man mit dem Ende gut umgehen, als Serienfinale funktioniert es m.M.n.
leider nicht so.
gmta, hab gerade fast exakt dasselbe in einem anderen Thread geschrieben:D
gmta, hab gerade fast exakt dasselbe in einem anderen Thread geschrieben:D
öscht, wo?
war wohl ein Gedanke unterwegs. :D
Ich hatte s schonmal vor Zeiten erwähnt, udn ich würde darauf wetten.
Wir haben den 'Twin-Peaks' - Effekt heir erlebt...
Eine tolle Serie, die aber auf Grund der Tatsache, daß man fats unmöglich quer einsteigen konnte, unabhängig von der Qualität des Inhalts, auch ständig Quote verlieren 'mußte'.
Und deshalb die vielleicht ursprünglich nötigen und erhofften 8 - 12 Staffeln, nicht laufen durfte/konnte.
Und somit blieb genau wie in 'Twin-Peaks' ein pseudoreligiöses / Jehnseits - wie auch Immer Finale der einzige halbwegs machbare Ausweg...
Bei Twin-Peaks fand ich es total beschi**en gelöst. Hier bei Lost war es 50/50... man hätte es besser machen können, wenn man schon 2-3 Folgen eher etwas blabla rausgelassen hätte.
Achja, und zu sagen, die Porduzenten war doof, die Serie aber nicht.... haha.. sorry, so ein Unfug... wer hat die Serie denn gemacht, sie sich selbst oder was..??? also manchmal.... Meinungen sind Meinungen, aber Blödsinn bleibt Blödsinn....
Wer Twin Peaks nicht kennt: bitte überlesen :).
Wobei man bei Twin Peaks nachdem sich Laura Palmers Vater in der Zelle so schön den Schädel gespalten hatte, bequem hätte aufhören können, aber die Quote war halt so gut. Bei LOST gabs eigentlich nie eine Ausstiegsoption.
Im Übrigen stimme ich die bis auf eines zu: Das Twin Peaks-Ende fand ich 50/50, das LOST-Ende (als Serienende) einigermassen besch*****.
TheAnswer91
28.05.10, 02:47
Haha geiles Video ....
Ich fand die letzte Folge schön. Mir fällt kein besseres Wort ein um sie zu beschreiben aber ein Gegenteil hätte ich schon " Logisch":D
Das Ende wirkt wie ein Traum eines Teenies der in einer Klosterschule lebt, ziemlich Harmonie-süchtig ist und ne Menge Grünes Zeug raucht.
Und der Letzte Kampf von Smokey und Jack hat mich stark an Star Wars erinnert .Da wo Obi Wan auf der Klippe dem Skywalker die Beine Abschlägt
Driveshaft
29.05.10, 01:14
So, gerade zum dritten Mal gesehen und das mag wie ein Klischee klingen, aber es wird von mal zu mal besser und bewegender. Wirklich eine schöne Botschaft... Zwar simpel, aber gerade bei einer so komplizierten Serie ist das doch ne feine Sache. Wer sich an fehlenden Antworten bezüglich diverser Fragen stört, der macht das von mir aus. Ich genieße es einfach so, wie es ist. :)
Die Botschaft ist gut und OK,, doch aber... bevor man wieder Troll oder Basher sein will,
wo liegt das Gasamtkonzept der Serie?
Gute Chars bedingen einer erfolgreichen Serie, und eine Gute Serie der Chars,bzw. der STory die leider divergent zum Gesamtbild steh
vom "erlebentem und gesehenem" .
ZU den Emotionen:
Ich bin seit Tagen in einem Ausnahmezustand, habe deshalb auch erst mal nix im Forum gelesen bis eben... (saving the best for last)
Ich bekomme die Musik nicht aus meinem Kopf und ein seltsames Gefühl nicht aus dem Herzen.
Wenn das so weiter geht, ist ne Therapie fällig :p.
Zu meiner Meinung:
Das kann ja wohl ncht alles gewesen sein ;)
Ok, sie sind einen Seelengruppe, das versteh ich...
Aber die Geschichte Insel ist noch lange nicht zuende erzählt.
Statue, Tempel, woher kamen die Leute, die es bauten, wer schuf den Stöpsel an der Quelle,
wie fand Dharma die Insel, was sollte der Button und the hatches, wie konnten sie sich etablieren trotz Smokey, wer war Jakobs Ziehmutter.
Wird Ben nun Nummer 1, wenn Hurley mit seiner Seelengruppe weiterzieht?
Ich stelle euch hier keine Fragen, dies sind einfach offene Fragen und Staffel 7 muss definitiv kommen :engel:
ZU den Emotionen:
Ich bin seit Tagen in einem Ausnahmezustand, habe deshalb auch erst mal nix im Forum gelesen bis eben... (the the best for last)
Ich bekomme die Musik nicht aus meinem Kopf und ein seltsames Gefühl nicht aus dem Herzen.
Wenn das so weiter geht, ist ne Therapie fällig :p.
ZU meiner Meinung:
Das kann ja wohln ncht alles gewesen sein ;)
Ok, sie sind einen Seelengruppe, das versteh ich...
Aber die Geschichte Insel ist noch lange nicht zuende erzählt.
Statue, Tempel, woher kamen die Leute, die es bauten, wer schuf den Stöpsel an der Quelle,
wie fand Dharma die Insel, was sollte der Button und the hatches, wie konnten sie sich etablieren trotz Smokey, wer war Jakobs Ziehmutter.
Wird Ben nun Nummer 1, wenn Hurley mit seiner Seelengruppe weiterzieht?
Ich stelle euch hier keine Fragen, dies sind einfach offene Fragen und Staffel 7 muss definitiv kommen :engel:
Ich fand das Finale absolut gelungen und die Auflösung für mich total zufriedenstellend.Klar werde ich Lost vermissen,die Charaktere und die Serie überhaupt sind einen dermaßen ans Herz gewachsen.Ich denke dennoch es wird Schluss sein und das ist auch gut so.Das nicht alles aufgeklärt wird damit habe ich mich abgefunden und vieles bleibt ja auch der eigenen Vorstellungskraft überlassen.(Ben+Hurley auf der Insel oder die Ajira Leute um Sawyer)
Es ist echt irgendwie ein seltsames Gefühl nach 6 Jahren,aber dennoch habe ich ähnlich wie die Losties mein Frieden gefunden mit der Auflösung und dem Ende und habe eigentlich kein Verlangen nach einer weiteren Staffel.
Nie wieder wird mich eine Serie wieder so faszinieren und begeistern und mitreißen wie es Lot tat.Danke für alles,es war eine geniale Zeit!
Die letzten Minuten des Finales waren mit die emotionalsten die ich je in TV und Filmgeschichte gesehen habe.Ehrlich das hat mich derartig aufgewühlt,diese wahnsinnig gute Musik von Giacchino(Freu mich schon auf SCore zu Season 6) und dann diese letzten Szenen als Christian die Tür aufmacht und Vincent sich neben Jack legt,puh, da hatte ich auch erstmal einen Kloß im Hals......Wahnsinn!!!!!
Edit by Roland von Gilead:
Beiträge zusammengeführt. Bitte Editierfunktion benutzen.
meiner meinung nach hätte man dieses thema "wir gehen alle woanders hin" weglassen sollen und nur auf das thema insel eingehen sollen. das alles mit der insel in einer realen welt ended. das mib die insel verlässt oder nicht, ob die insel untergeht oder nicht. und die alt ein was wäre wenn gewesen wäre.
wäre glaube ich besser gewesen. und da wäre noch viel anders rund um die story zu erzählen gewesen. wäre spannender gewesen.
Alkertrazz
29.05.10, 20:57
und die alt ein was wäre wenn gewesen wäre.
wäre glaube ich besser gewesen.
Wie viele Leute haben hier geschrien, NEEEEEIN kein was wäre wenn Szenario!!!! :D
zb.. sie hätten anstatt denn sideways andere ways gemacht. in dennen es darum geht wie mib dann die welt "kaputt" macht wenn er die insel verlässt.
und das licht spielt in der hinsicht eine rolle, zb wenn es zerstört wird, wird mib "sterben" oder "zerstört". oder wenn der stöpsel gezogen wird, bricht der vulkan aus, und die insel versinkt, und die losti müssen dann so schnell wie möglich die insel verlassen da sie sonst sterben. und desmond wäre weiterhin eine wichtige person, bezgl. dem licht. und dannn das ganze noch mit zeitreisen verbinden... daniel. und widmore will das licht nicht zerstören, weil er die insel haben will, der rest der welt wäre im egal weil er ohnehin nur die insel will, die übrig bleiben wird. und ben will ja auch die insel.
und dann verbinde das ganze noch mit der thematik was wäre wenn... also wenn 815 nicht abgestürzt wäre. mann wäre das verwirrend und spannend geworden.
Das wär doch viel geiler gewesen, nicht?
und so wie es geended hat, wäre staffel 1 bis staffel 6 sinnlos. ganz andere thematik irgendwie. da gehts um die insel! aber was machen die? ... da gehts auf einmal ums ins jenseits wandern. was für ein blödsinn. ^^
Alkertrazz
29.05.10, 21:11
Versteh ich irgendwie nicht... ^^
Ich bin heilfroh, dass der Sideway kein einfaches "Was wäre wenn, das Flügzeug nicht abgestürzt wäre" geworden ist, denn das wäre stinkelangweilig gewesen. :D
zb.. sie hätten anstatt denn sideways andere ways gemacht. in dennen es darum geht wie mib dann die welt "kaputt" macht wenn er die insel verlässt.
Warum als Sideway? Als echtes normales Ende hätte ich das Allerbesten gefunden. :D
Das ganze als Sideway wäre mir nicht lostig genug und sowas zerstört eine Erzählstruktur finde ich. Ich kann kaum mitfiebern, wenn es einfach 2 versch. Versionen gibt.
Als Alternatives Ende auf ner DVD okay, aber in der Serie selbst sollte es linear bleiben, finde ich. Also im Endeffekt ist Sideway-Lösung in Lost eine sehr Gute geworden.
achso, dann findest du es so gut, das es eigentlich in der ganzen geschichte nur um die letzten 10 minuten geht. alles andere, staffel 1 - 6 war für nix. die 10 minuten haben mit der ganzen geschichte nämlich garnix zu tun. total umsonst. das findest du passt so?
ich finds grauenvoll.
Tolle Serie, würdiger Abschluss.
Habe lange gebraucht und auch nachgedacht um mir meine endgültige Meinung zu bilden, da ich nach dem Schauen auch noch etwas verwirrt war und nicht wusste wie ich viele Dinge einordnen sollte, Mich beschleicht nur das Gefühl, dass viele der Leute die hier und anderswo "Mist" und "Verarsche" schreien sich diese Mühe gar nicht erst gemacht haben...wenn man genau diese Leute dann nämlich fragt was sie denn genau stört merkt man nämlich meist recht schnell, dass sie das Gesehene gar nicht erst wirklich verstanden haben (so erklären sich auch die meisten "Logiklücken"), was ich auch manchen hier im Forum unterstelle.
achso, dann findest du es so gut, das es eigentlich in der ganzen geschichte nur um die letzten 10 minuten geht. alles andere, staffel 1 - 6 war für nix. die 10 minuten haben mit der ganzen geschichte nämlich garnix zu tun. total umsonst. das findest du passt so?
ich finds grauenvoll.
Es ist natürlich Geschmackssache aber warum haben die letzten 10 Min. nix mit Lost zu tun? Das ist das Ergebnis aus 6 Staffeln.
Du kannst doch dann problemlos 10 Minuten früher abschalten.
Jack stirbt und das Flugzeug schafft es von der Insel. Ende
Zufrieden! :D
Liebe und verstehe es!
Ich dachte zuerst auch, oh nein... bitte doch nicht die Auflösung "ihr seid alle schon lange tot und auf einer fiktiven Insel rumgewandelt"! Und dann kam Jacks perfekter Abgang: zuerst Vincent-->??? ist Vincent auch tot???; dann das Flugzeug --> ja doch, sie können fliehen --> Jack schliesst sein Auge (lange schon vorhergesagt; trotzdem das perfekte Ende) --> LOST
UND ich schnalle es (glauche ich zumindest :D:D:D) Lepidus und seine Fluggäste leben noch, Vincent und somit Rose und Bernard leben noch... JUHUUUU Hurley ist der neue und ebenfalls ideale Beschützer und ist mit Ben das Insel-Duo, wie es nie erwartet habe, und trotzdem auch hier, die beste und schönste Lösung, die ich mir je ausmalen konnte...
dankedankedanke
achso, dann findest du es so gut, das es eigentlich in der ganzen geschichte nur um die letzten 10 minuten geht. alles andere, staffel 1 - 6 war für nix. die 10 minuten haben mit der ganzen geschichte nämlich garnix zu tun. total umsonst. das findest du passt so?
ich finds grauenvoll.
Wie jetzt? Die letzen 10 Minuten? Die AR dauerte doch ein bischen länger als nur 10 Minuten.
Es geht hier ist erster Linie darum das Finale zu bewerten und so wie die AR ihr Ende gefunden hat finde ich es perfekt. Ein besseres Ende der AR hätte es nicht geben können.
Aber wenn du mich Fragen würdest, ob ich es gut finde würde, das man bereits zu 6x01 einen Storyplot ohne direkten Zusammenhang mit dem Inselplot geschaffen hat, der nur die Zwecke "Jeder Darsteller darf nochmal ran", "Och ja schöne Emotionen", "Wie schön, dass es nach dem tot noch weiter geht", dann würde ich sagen: NEIN! Weg damit! Die Screentime soll lieber für Inselaction und Antworten genutzt werden. :D
Aber das ist kein Weltuntergang, denn Inselaction gabs ja auch mit AR und auch ein Inselfinale (Auch wenn jeder Kritiker irgendwie eher das AR-Finale, als das Inselfinale kritisiert). Aber das Inselfinale hat deshalb wohl schon etwas unter der AR gelitten, vor allem das viele Antworten ausbleiben oder zB auch das Jacobs Tochter getötet und somit aus der Serie rausgeschnitten wurde.
Grüße Sera
Ich fand das Finale eigentlich sehr schön. Alle haben sich in der ALT wiedergetroffen und sich an ihr Inselleben erinnert. Jeder Moment des Erinnerns und des Wiedertreffens war echt sehr schön gemacht und ich habe die ganze Zeit gedacht, dass es alles einen höheren Zweck hat. Dass sich alle an die Insel erinnern müssen, weil sie noch eine letzte Aufgabe erfüllen müssen oder so. Das die Insel irgendwie gerettet werden muss oder dergleichen...
So dass alle in der ALT wieder Kandidaten sind und davon einer wieder zur Insel muss, um das Licht wieder einzuschalten, oder was weis ich..
Und vor allem, das die Alternative Zeitlinie auch eine solche ist. Ein Paraleluniversum oder so, was entstanden ist durch das Licht, Jacob.. whatever
Es wäre irgendwie cool gewesen, wenn sich alle in der Kirche treffen um dann runter in die "Lamp Post" zu gehen, wo Desmond dann die Insel findet... aber was kommt?
Alle sind tot und gehn in den Himmel..... NA TOLL
Sie gehen ja nicht in "den Himmel",
sondern gemeinsam woanders hin (neues Leben).
Die Gruppe ist deshalb eine Gruppe, weil sie gemeinsam die wichtigste Zeit ihres Lebens hatten.
So erklärt es CS.
Einige Insel-Bekannte sind ja nicht in der Gruppe, sie haben andere Gruppen,
wie Eloise, Daniel, Charlotte, Ana-Lucia
Denke, darum kommt auch Ben nicht mit in die Kirche, es ist nicht seine (einzige) Gruppe und er bleibt ja auch als neue Nummer 1 da, wenn Hurley mit der Gruppe wandert.
Das Ende ist einfach schön, es könnte auch weggelassen werden und die Insel- story wäre trotzdem abgeschlossen.
Die Meinung, die ganze Serie würde auf 10 Min reduziert, kann ich nicht nachvollziehen.
Übrigens ist es meiner Meinung nach immer so, dass wir in SeelenGruppen weiter wandern (nein ich habe kein komisches grünes Zeug geraucht :D) auch wenn wir nicht auf irgendwelchen interessanten Inseln abstürzen ;)
achso, dann findest du es so gut, das es eigentlich in der ganzen geschichte nur um die letzten 10 minuten geht. alles andere, staffel 1 - 6 war für nix. die 10 minuten haben mit der ganzen geschichte nämlich garnix zu tun. total umsonst. das findest du passt so?
ich finds grauenvoll.
Ich sag mal so: der Weg ist das Ziel :)
Ich fand das Finale eigentlich sehr schön. Alle haben sich in der ALT wiedergetroffen und sich an ihr Inselleben erinnert. Jeder Moment des Erinnerns und des Wiedertreffens war echt sehr schön gemacht und ich habe die ganze Zeit gedacht, dass es alles einen höheren Zweck hat.
Das trifft es sehr gut, denn das Finale hat für mich die Serie in sich geschlossen... Man konnte wunderschön die ganzen 6 Jahre (den Weg) Revue passieren lassen.
achso, dann findest du es so gut, das es eigentlich in der ganzen geschichte nur um die letzten 10 minuten geht. alles andere, staffel 1 - 6 war für nix. die 10 minuten haben mit der ganzen geschichte nämlich garnix zu tun. total umsonst. das findest du passt so?
ich finds grauenvoll.
Ich nehme an, Du meinst die 10 Minuten in der Kirche?
Sorry, aber die sind nur eine Erklärung für die Flashsideways und nicht für die ganze Serie!!!
Knochenkotzer
31.05.10, 13:11
Ich sag mal so: der Weg ist das Ziel :)
Schön, dass du mich zitierst. ;)
Ich sehe es genauso und für mich ist das Ganze eine einfache Mischkalkulation, bei der in der Retrospektive die guten Momente die weniger guten letztendlich überwiegen.
Staffel 1 und 2 werden für mich persönlich immer das Highlight bleiben. Das liegt zu einem guten Teil auch daran, dass ich zu diesem Zeitpunkt noch das Gefühl hatte, dass tatsächlich ein Masterplan existiert, in allem ein Sinn liegt und nicht alles nur eine willkürliche Abfolge von quotenbedingten und zusammenhanglosen WTF-Momenten und Dead Ends ist.
Auch wenn irgendwann der Turnaround kam, kann ich nun mit einigem Abstand betrachtet sagen, dass die weitere (für meinen Geschmack wirklich unterirdisch schlechte) Entwicklung von LOST es nicht geschafft hat, mir die Erinnerung an die gute Zeit kaputt zu machen. Das ist wenigstens etwas. :)
Also ich fand das Finale echt genial.
Am Ende waren alle glücklich und zufrieden vereint in ihren neuen Leben.
Damit kann Jack auch wieder die Augen schliessen !
Roland von Gilead
02.06.10, 21:38
Ich hatte letztens eine Diskussion mit einer Freundin die Psychologin ist (ich selbst hatte auch 3 Jahre Psychologie), bei der es um "Loslassen können um glücklich sein zu können" ging. Danach kam mir das Ende von Lost in den Sinn und wenn man das ganze mal unter diesem Gesichtspunkt betrachtet haben die Produzenten imho mit diesem Finale einen absoluten Geniestreich, ein Meisterwerk geschaffen. Natürlich bin ich auch etwas unzufrieden Mangels der Antworten aber wenn man die Serie als Ganzes betrachtet ist dieses Ende das einzig Passende und ein absolut gelungener Abschluss...
Ich hatte letztens eine Diskussion mit einer Freundin die Psychologin ist (ich selbst hatte auch 3 Jahre Psychologie), bei der es um "Loslassen können um glücklich sein zu können" ging. Danach kam mir das Ende von Lost in den Sinn und wenn man das ganze mal unter diesem Gesichtspunkt betrachtet haben die Produzenten imho mit diesem Finale einen absoluten Geniestreich, ein Meisterwerk geschaffen. Natürlich bin ich auch etwas unzufrieden Mangels der Antworten aber wenn man die Serie als Ganzes betrachtet ist dieses Ende das einzig Passende und ein absolut gelungener Abschluss...
Das sagt jeder der das Finale verstanden hat. Manche haben es manche noch nicht. (ich hatte es auch erst nach einmal drüber schlafen als geniestreich empfunden) So kanns gehen^^
Das sagt jeder der das Finale verstanden hat. Manche haben es manche noch nicht. (ich hatte es auch erst nach einmal drüber schlafen als geniestreich empfunden) So kanns gehen^^
Das ist ja das krasse! Lost hat uns 6 Jahre lang im unklaren gelassen und wir waren auch Lost. Das Ende war auf UNS zugeschnitten. Die Doppelfolge war eine Zeit des loslassens und die ALT ein Abschiednehmen.
Lost hat uns nicht nur etwas gezeigt sondern uns "mitleben" lassen.
Ich konnte nach dem 1. mal schauen auch nicht loslassen und war sauer. Mitlerweile find ich das Finale nur noch extrem emotional.
Nach der letzen Folge konnte ich auch gut loslassen und dachte "was soll das."
Das hat nichts mit verstehen oder nicht verstehen zu tun, das geht schon wieder in ein komische Richtung.
Und das Ende ist kitschig emotional, da beißt die Maus keinen Faden ab, Augenwischerei kann man aus andere psychologischer Sicht sehen.
Nach der letzen Folge konnte ich auch gut loslassen und dachte "was soll das."
Das hat nichts mit verstehen oder nicht verstehen zu tun, das geht schon wieder in ein komische Richtung.
Und das Ende ist kitschig emotional, da beißt die Maus keinen Faden ab, Augenwischerei kann man aus andere psychologischer Sicht sehen.
Ich bin keiner von denen die anderen die eigene Meinung aufdrücken wollen. Ich respektiere deinen Unmut über die letzte Folge und finde es schade für dich und für jeden anderen LOST-fan der unzufrieden ist.
Ich guck mir gerade eine Menge recaps von Folgen aller Staffeln an und bemerke das ich bei vielen Antworten die es gab (und es gab erstaunlich viele wenn man es mal revüe passieren lässt) eine zweigespaltene Meinung habe. Einerseits die kleine Befriedigung eine Antwort zu haben, andererseits aber auch die große Leere das ein Mysterium gelöst wurde. Es ist quasi ein Teufelskreis. Und um diesen Teufelskreis zu beenden und uns Fans nicht alle in der großen Depression stehen zu lassen, haben die Macher eine Letzte Folge entworfen die uns alle Fragen selbst beantworten lässt und gleichermassen eine Folge in der es parallel zu unserem Gemütszustand um "loslassen" ging.
Ich bin froh darüber.
Konnte das Staffelfinale leider nicht sehen da ich im Urlaub war. Habe mir das finale erst gestern angeschaut.
Ich fand das Ende unterirdisch leider gab es keine schlechtere Wahlmöglichkeit als eher schlecht.
Lost ist ein genialer Storyplot gewesen und hätte auch ein geniales Ende verdient gehabt.
DoctorDoom
13.06.10, 02:03
Lost ist ein genialer Storyplot gewesen und hätte auch ein geniales Ende verdient gehabt.
Die ganze letzte Staffel war zusammen geschustert und einfach "an den Haaren herbei gezogen", wenn man das bei LOST im Speziellen mal sagen darf.
Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass die Schreiberlinge nicht mehr weiter wussten. Die letzte Staffel war nur noch lieblos.
Wenn man sich jetzt mal alle Staffeln nacheinander anschaut, dann wird man schnell merken, dass die Macher einfach zu lange keinen wirklichen Plan hatten. Da können mich auch deren Aussagen von vor zwei oder drei Jahren nicht vom Gegenteil überzeugen.
LOST war zu lange zu großartig. Irgendwie war es da schon klar, dass die riesigen Erwartungen nicht erfüllt werden können.
Die Serie ist leider eine riesige Luftblase! Schade drum.
Ich bin nicht wirklich Zufrieden mit dem Ende aber auch nicht wirklich Enttäuscht.
Man hat schon gemerkt das die Lost-Macher ab Staffel 4 alles schnell zu Ende machen wollten. Bis Staffel 3-4 war alles super. Aber dann ging alles zu schnell und zu unreal ... . Warscheinlich haben die Lost-Macher wärend Staffel 1-3 sich noch garkeine gedanken über das Ende gemacht.
Miles,Richard,Sawyer,Kate usw sind also von der Insel runtergekommen. Dann sind sie alle irgendwann mal gestorben. Warscheinlich ziemlich schnell. Weil wenn man runter von der Insel ist , hatte man doch immer Pech bzw. war Unglücklich , oder? Bei Jack zbs. ... ,er wollte sich ja auch umbringen .Jacob meinte ja auch das er nur welche gewählt hat , die nach etwas gesucht haben und kein schönes leben hatten. Also sind die wo von der Insel runtergeflogen sind wohl schnell gestorben.
Miles,Richard und der Pilot waren aber zbs. nicht dabei am Ende in der Kirche. Vllt waren ja nur die wichtigen Personen in der Kirche. Also alle haben viel zusammen erlebt und kennen sich gut. Zbs. Sawyers wichtigsten Personen auf der Insel waren Juliet,Kate... und die waren auch in der Kirche. Miles,der Pilot, Richard waren zbs. nicht so eng mit den Lostis ... , vllt waren die alle zusammen in der Kirche (miles,richard,feridai usw) , was man aber nicht sah. Die Insel war also ein Teil Real und ein Teil Himmel. Die Zeit wo sich NICHT abgestürzt sind , war dann der Himmel bzw. der weg dahin .. wenn ich das richtig verstanden habe. Jacob wusste das er Tod ist und hat es akzeptiert. Flocke dagegen wollte das aber nicht akzeptieren und wollte noch Leben (also runter von der Insel). Hurley und Ben haben warscheinlich noch ne Zeitlang die Insel beschützt. Und Ben war eine gute Nr.2 .
Zuerst dachte ich Jack ist jetzt Smokey. Weil er aufeinmal dort am Wasser lag. Genau da lag auch Flocke nachdem er in das Licht gegangen ist und zu Smokey wurde. Er ist dann auch dort aufgewacht. Aber dann dürfte Jack ja nicht Bluten. Hatte wohl wieder was mit dem Magnetfeld zutun. Als der Bunker in die Luft geflogen ist , sind ja auch alle wo anderst aufgewacht.
Ich glaube Hurley hatte garkeine Kräfte wie Jacob/jack. Als Jacob dieses Wasser trank hat seine Mutter zuerst vorher irgendein "zauberspruch" (:D) (bzw. eine andere Sprache ... oder ich habs falsch Verstanden), gesagt bevor sie ihm was Wasser gab. Das gleiche hat auch Jacob bei Jack gemacht. Jack hat aber Hurley einfach nur das Wasser gegeben. Vllt um ihm Mut zu machen ... damit er sich stark fühlt um die Insel beschützen zu können.
Aber insgesamt bin ich schon zufrieden mit dem Ende. Von Staffel 1-6 hatte man ja das Gefühl das es nicht "schlimm" ist wenn man stirbt auf der Insel. So ist es ja auch. Weil eigt alle schon Tod sind.
Stimmt das so in etwa was ich geschrieben habe :) ?
Alkertrazz
08.07.10, 23:58
Schlaf nochmal eine Nacht drüber und denk nochmal darüber nach oder noch besser du guckst es nochmal, du scheinst da ein paar feine Details nicht verstanden zu haben! ;)
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