Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Specialtopic: Variable - Konstante
Bevor ich zu meiner eigentlichen Frage komme, muss ich ein wenig ausholen:
Ich habe auch schon geschrieben, dass wenn man über CC spricht, man sich erst darüber einig werden muss, was eigentlich Course und was der eigentliche Course ist.
Dies hängt im Wesentlichen vom Standpunkt des Betrachters ab. Will heissen:
- Für das Universum ist der prinzipelle Course: sich über 10 Mia Jahre hinweg ausdehnen und sich dann wieder zusammenziehen (bitte nicht über diese Theorie diskutieren ;) ).
Ob es auf einem winzigen Flecken in dieser Unendlichkeit mal für die lächerliche Dauer von 70 Jahren einen Mann namens Ben Linus gab, der sich ab und zu ziemlich a****lochig verhält, beeinflusst diesen Verlauf wirklich nicht. Jedoch gibt es Gesetze oder Gesetzmässigkeiten, die auf jeden Fall stattfinden.
- Der Course der Erde ist zB Entstehung-Bewohnbarkeit-Tod durch die Sonne. Auch hier kann man sagen, dass es für die Erde doch keine Rolle spielt, ob der Mensch von den Primaten oder den Fischen abstammt, oder ob sie Ben, Des oder Jack heissen. Aber gewisse Dinge sind notwendig: Sonne, zB Entstehung durch Kollision...
- Mein eigenes Leben wiederrum ist von so vielen Dingen abhängig, dass es kaum noch Variablen gibt.
Zusammenfassend kann man sagen: Je umfassender/höher stehend ein System betrachtet wird, desto weniger Konstanten gibt es. Aber auch: ein konstantes System (nämlich ich) kann in einem höheren System (Universum) eine Variable sein.
Und diese Variablen können tatsächlich Dinge verändern, nämlich andere Variablen, jedoch nicht die Konstanten. Die Konstanten legen den Kurs fest. Sie sind sozusagen das, was die Welt im Innersten zusammenhält ;)
Auf unsere Insel umgemünzt heisst das: Die Insel hat ihren Course. Und es scheint so, als müsste sie in den spätem 70ern gesäubert werden; ob dies durch einen Incident passiert, oder ob alle evakuiert werden, spielt doch für die Insel keine Rolle. Hauptsache die schädlichen Bewohner sind weg. (--> Dies ist nur als Beispiel gemeint).
Die Variablen:
Daniel nennt bereits einige Personen, die Variablen sind/sein könnten. Es erklärt sich irgendwie von selbst, dass Leute, die in der falschen Zeit sind, Variablen sind. Aber natürlich nur solange wie sie sich im falschen Zeitsystem aufhalten. Sie können andere Variablen verändern, aber auch verändert werden (Daniel sagt ja, dass sie sterben können). Umgekehrt könnte man daraus denn Schluss ziehen, dass Menschen, die nicht sterben sind, Konstanten sind und für den Verlauf des Coures noch wichtig sind.
Kommen wir somit zu Desmond: Was ist Desmonds Konstante? Seine Aufgabe? His Destiny?
To save the world!
Der Course der Insel (und um das geht es ja in Lost, oder sagen wir zumindest der Course der letzten Jahrzehnte) beinnhaltet eine Katastrophe, die die Welt zerstören könnte, jedoch verhindert werden kann. Desmond ist die Konstante, die es verhindert. Ob dies durch ein "push the button" oder ein "pull the rope" geschieht, ist für die Insel ja egal.
(Und alle die sagen: aber das gilt ja auch für Locke: Wie lange schaffte es John "ich ändere meine Meinung öfters" Locke den Knopf zu drücken? Drei Jahre sorgte Desmond für die Welt, und dann kommen die Losties und schaffen es nicht einmal 100 Tage!!!)
Ein weiteres Beispiel ist Desmonds verzweifleter Versuch, Charlie zu retten. Er kann die Variablen verändern, indem er ihn immer und immer wieder vor dem Tod bewahrt.
Ich könnte mir auch Richard als eine solche Variable vorstellen...
Was meint Ihr?
Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr finde ich dieses Variablen-Konstanten-Ding eigentlich noch ziemlich raffiniert. Lässt sich einiges erklären damit. Vorallem wenn man sich die Insel als eine Konstante z.B. für die Erde oder (ein wenig grosszügiger) unser Sonnensystem vorstellt...
Konstanten...Variabeln... Alleine schon dadurch das es überhaupt nur eine einzige Variable gibt, es völlig Schnurzpiepegal ob es jetzt noch andere Variabeln oder Konstanen gibt: Das Ergebnis ist eh immer ein Anderes.
Zusammengefasst: Pseudowissenschaftlicher Mist mit sehr vielen willkürlichen Elementen, der kaum einer Logik folgt....
Dem Großvaterparadoxon sind Tür und Tor geöffnet
Aber warscheinlich lapiere ich auch einfach deine Theorie nicht:
- Mein eigenes Leben wiederrum ist von so vielen Dingen abhängig, dass es kaum noch Variablen gibt.Wenn es von so vielen Dingen abhängig ist, dann gibt es doch ultraviele Variabeln.
Ob es auf einem winzigen Flecken in dieser Unendlichkeit mal für die lächerliche Dauer von 70 Jahren einen Mann namens Ben Linus gab, der sich ab und zu ziemlich a****lochig verhält, beeinflusst diesen Verlauf wirklich nicht. Jedoch gibt es Gesetze oder Gesetzmässigkeiten, die auf jeden Fall stattfinden.Das Universum kennt das Wort lächerlich und unwichtig nicht. Für das Universum ist eine 70-Jahre Spanne genauso wichtig wie alles anderes auch.
Daher hat jede Ebene gleich viele Variabeln und Konstanten.Bzw darf man eigentlich garnicht unterteilen. Ist ja alles das selbe Universum.
Bin ich eigentlich der einzige der irgendwie denkt das Daniel, wie es Sawyer und co sagten, vieleicht nicht wirklich ein wenig verrückt geworden ist?
Er spricht von Variablen und Konstanten und über den ganzen Mist das er die Zukunft ändern könnte aber schlussendlich landet er bei Charlotte und sagt ihr genau die Worte die dafür sorgen werden das sie in einigen Jahren in seinen Armen sterben wird.
Trotz der neusten Folge bleibe ich trotzdem beim guten und alten :
Whatever Happened, Happened
Trotz der neusten Folge bleibe ich trotzdem beim guten und alten :
Whatever Happened, Happened
/sign
Ich finde es mehr als offensichtlich, dass mit dem Ende deutlich klargestellt wurde, dass immernoch WHH gilt und damit Daniels Theorie, die den Zuschauer etwas verwirren sollte ("wie variabeln...dachte WHH *spannung - so erging es mir zumindest), sich als Unwahrheit rausstellt.
Variable und Konstante im "normalen" Universum:
Variable: Grösse, die verschiedene Werte annehmen kann (Platzhalter, Unbekannte). Bspw. Druck, Temperatur etc.
Konstante: unveränderlicher Wert. Bspw. Pi=3.14..., Gravitationskonstante, Lichtgeschwindigkeit etc.
Variable und Konstante im Lost-Universum, ein Erklärungsversuch:
Variable: Entscheidungen eines Menschen ("Freier Wille")
Konstante: Physikalische Grössen, deren Wert sich weder räumlich noch zeitlich verändert (Einsteinkonstante, Gravitationskonstante etc.)
Die "Kurskorrektur des Universums" sorgt dafür, dass es bei der Lost-Gleichung immer ein Resultat rauskommt - nämlich der "Incident".
Variablen * Konstanten = Incident
Stopp. :klatsch:
Denkt man dieses Konzept weiter bzw. durchleuchtet es, erkennt man, dass es keinen Sinn ergibt. Die Lost-Autoren haben mit den Begriffen Konstante und Variable "Schindluderei" betrieben. Ich verstehe das Ganze nicht. Aber es klingt doch so cool, diese Begriffe zu verwenden und den Zuschauern an den Kopf zu werfen. Wirklich ein Pseudowissenschaftlicher Mist, den sich hier die Autoren zusammengesponnen haben. Und dies ist noch milde ausgedrückt. ;) Aber durchaus ein netter Versuch, Ansium, die Gedankgengänge der Autoren zu erklären. :)
Denkt man dieses Konzept weiter bzw. durchleuchtet es, erkennt man, dass es keinen Sinn ergibt. Die Lost-Autoren haben mit den Begriffen Konstante und Variable "Schindluderei" betrieben. Ich verstehe das Ganze nicht. Aber es klingt doch so cool, diese Begriffe zu verwenden und den Zuschauern an den Kopf zu werfen. Wirklich ein Pseudowissenschaftlicher Mist, den sich hier die Autoren zusammengesponnen haben. Und dies ist noch milde ausgedrückt. ;) Aber durchaus ein netter Versuch, Ansium, die Gedankgengänge der Autoren zu erklären. :)
Nun ja, irgendwas will man ja auch in Staffel 6 noch zeigen, da muß man schonmal ein wenig für Verwirrung sorgen. :D
Bei mir hat es funktioniert mit der Verwirrung. :-o :-o
Pseudowissenschaftlich, ja.
Mist, nein.
Mit solchem "pseudowissenschaftlichen Mist" arbeiten doch alle "komplexeren" Science Fiction Serien und Filme. Egal ob Star Trek, Lost oder sonstige Serien. Wären die Theorien, die die Autoren zu Zeitreisen aufstellen, von diesen wissenschaftlich belegbar, würden sie wohl kaum für abc arbeiten sondern eher für die Nasa oder das FBI. Man darf in einer solchen Serie einfach keine harte, wissenschaftliche Arbeit erwarten, allein Genre-Einordnung Science Fiction sollte dies schon deutlich machen. Wissenschaft ist und bleibt bei LOST Fiktion und kann dementsprechend aus dem Blickwinkel der tatsächlichen Wissenschaft nur krude oder phantastisch wirken.
Pseudowissenschaftlich, ja.
Mist, nein.
Mit solchem "pseudowissenschaftlichen Mist" arbeiten doch alle "komplexeren" Science Fiction Serien und Filme. Egal ob Star Trek, Lost oder sonstige Serien. Wären die Theorien, die die Autoren zu Zeitreisen aufstellen, von diesen wissenschaftlich belegbar, würden sie wohl kaum für abc arbeiten sondern eher für die Nasa oder das FBI. Man darf in einer solchen Serie einfach keine harte, wissenschaftliche Arbeit erwarten, allein Genre-Einordnung Science Fiction sollte dies schon deutlich machen. Wissenschaft ist und bleibt bei LOST Fiktion und kann dementsprechend aus dem Blickwinkel der tatsächlichen Wissenschaft nur krude oder phantastisch wirken.
Der Unterschied zwischen Lost und anderen Fiktionen die sowas machen ist, aber das andere wenigstens noch eine innere Logik haben und man als Zuschauer verstehen kann "ahhja das ist so und so, klar".
In Lost wird sich selber wiedersprochen. Es könnte nächste Folge ein Hamurger mit Flügeln vorbeifliegen und der durch Zauberkraft wiederbelebte Daniel würde sagen "Ahhja das ist eine skalare Schaltvariabel verursacht durch eine Anomalie, die für eine "course corruption" sorgt."
Und das ist einfach Mist.
KalleTorsten
02.05.09, 15:32
Denkt man dieses Konzept weiter bzw. durchleuchtet es, erkennt man, dass es keinen Sinn ergibt. Die Lost-Autoren haben mit den Begriffen Konstante und Variable "Schindluderei" betrieben. Ich verstehe das Ganze nicht. Aber es klingt doch so cool, diese Begriffe zu verwenden und den Zuschauern an den Kopf zu werfen. Wirklich ein Pseudowissenschaftlicher Mist, den sich hier die Autoren zusammengesponnen haben. Und dies ist noch milde ausgedrückt. ;) Aber durchaus ein netter Versuch, Ansium, die Gedankgengänge der Autoren zu erklären. :)
Abwarten. Ich denke immer noch genau das soll es auch sein. Faraday lag mit seiner letzten Theorie einfach danaeben und hat das am eigenen Leib erfahren müssen. Für mich gilt immer noch WHH bis mir jemand einen Beweis für die Konstantentheorie liefert.
Der Unterschied zwischen Lost und anderen Fiktionen die sowas machen ist, aber das andere wenigstens noch eine innere Logik haben und man als Zuschauer verstehen kann "ahhja das ist so und so, klar".
In Lost wird sich selber wiedersprochen. Es könnte nächste Folge ein Hamurger mit Flügeln vorbeifliegen und der durch Zauberkraft wiederbelebte Daniel würde sagen "Ahhja das ist eine skalare Schaltvariabel verursacht durch eine Anomalie, die für eine "course corruption" sorgt."
Das sehe ich leider auch so. Ich habe absolut nichts gegen "Pseudowissenschaft", aber mir fehlt die "innere" Logik. Versucht man das Ganze durchzudenken, stösst man über kurz oder lang auf Sachen, die sich widersprechen. Es werden dem Zuschauer einfach irgendwelche "wissenschaftliche" Begriffe an den Kopf geworfen: Konstante, Variable, exotische Materie....Die Autoren haben längst den Überblick verloren. Aber unterhaltsam war die Folge durchaus. :)
Wieso spielt Ellie Hawking eigentlich die Schicksals-Göttin? Wieso überzeugt sie Desmond an einem Bootsrennen um die Welt teilzunehmen, so dass er dann auf der Insel landet und alle 108 Minuten den Kopf drückt? Wieso verbietet sie Dan das Klavierspielen und zwingt in dazu, Wissenschaftler zu werden, so dass sie ihn dann auf der Insel erschiessen kann?
Sie glaubt ja, dass sich das Universum langfristig immer durchsetzt (Kurskorrektur). Ihre Bemühen, den Schicksal unter die Arme zu greifen, ist doch Schwachsinn. Trifft ihre Theorie ein, wird Desmond eh auf der Insel landen und den Knopf drücken. Auch ohne ihr eingreifen. Dan wir eh immer auf der Insel landen und von seiner Mutter erschossen werden.
Frau Hawking, Ihr Vorgehen ist vollkommen inkonsistent. Sie vertrauen wohl der Kurskorrektur des Universums nicht so ganz...:crazy:
Der Trendwende, dass Lost sehr negativ skeptisch betrachtet wird, musste leider so kommen. Ich jedenfalls bin immer noch mehr als begeistert.
Das ganze hängt mit der WHH Theorie zusammen. Es gibt hunderte Filme/Serien, die sich nebenbei oder hauptsächlich um Zeitreisen drehen. Und Twelve Monkeys ist der einzige! Film, in der WHH gilt (und Matrix). Das liegt einfach daran, dass WHH für den Menschen sehr schwer vorzustellen ist. Die meisten glauben, an ihren freien Willen. Daran, dass sie jederzeit Grundlos schnippen können und es nicht berechnbar war. Dagegen will sich kein Autor anlegen.
Wir reden hier nicht von Schicksal oder Bestimmung, sondern von Vollkommener Determination.
Das heisst, Ellie hatte gar nicht die Entscheidung, ob sie nun ihren Sohn wegschickt oder nicht. Egal was sie sich denkt, auch wenn sie versuchen würde die "Bestimmung" zu umgehen, würden genau diese Gedanken zum gleichen führen, WEIL sie sich haargenau das GLEICHE beim ersten mal Gedacht hat.
Ellie weiss dies nicht, sonst hätte sie nicht gesagt, dass sie ihren Sohn opfern musste.
Lost ist (auch vorher schon, nur mit anderen Themen) in Staffel 4-5 ziemlich philosphisch angehaucht und hat ein hohes niveau. Diese Thematik hätte man nicht besser veranschaulichen können, als mit Zeitreisen und ich finde das haben die Lost-Macher super hinbekommen.
Eine Sache noch:
Die Überlegung " och dann leg ich mich mal faul hin und sehe was passiert. Ist ja eh alles determiniert" liegt nahe. Aber ich finde, wenn man weiter darüber nachdenkt ist sie absurd.
Wenn du dich zum Beispiel zwischen zwei Wegen entscheiden musst. Dann steht die Entscheidung theoretisch schon fest, aber du weisst nicht, wie die Entscheidung lautet. (so ungefähr wird es auch in Matrix 2 gesagt.
Aber wie schon erwähnt: WHH-Theorie spaltet die Gemüter. Selbst unter den besten Philosophen gibts sicher viele die diese Idee verschmähen (argumentiert, versteht sich) und wenige, die diese Theore vertreten.
PS: ich hab den Post bewusst, vom anderen Thread hier rübergeholt, weil ich mir dachte , dass es hier besser reinpasst.
edit: sry wegen fehlerhaften Groß/Kleinschreibung, dennoch verständlich denke ich
Wir reden hier nicht von Schicksal oder Bestimmung, sondern von Vollkommener Determination.
Das heisst, Ellie hatte gar nicht die Entscheidung, ob sie nun ihren Sohn wegschickt oder nicht. Egal was sie sich denkt, auch wenn sie versuchen würde die "Bestimmung" zu umgehen, würden genau diese Gedanken zum gleichen führen, WEIL sie sich haargenau das GLEICHE beim ersten mal Gedacht hat.
Ellie weiss dies nicht, sonst hätte sie nicht gesagt, dass sie ihren Sohn opfern musste.
Aber wenn alles determiniert ist und das "Universum" durch die Kurskorrektur dafür sorgt, dass das Festgelegte erreicht wird, kann Ellie ja passiv bleiben. Es kommt eh so raus, wie es rauskommen muss. Aber sie verkleidet sich als Schmuckverkäuferin und greift aktiv ein, so dass Desmond am Bootsrennen teilnimmt. Da braucht es doch keine Ellie. Das "Universum" hätte schon dafür gesorgt, dass Desmond auf der Insel landet. Aber sie hat doch einen Grund für ihr Handeln? Sie will doch etwas bewirken. Und ihre Aktionen machen nur Sinn, wenn sie daran glaubt, dass sie das "Universum" austricksen kann und die Zukunft ändern kann.
Und ihre Aktionen machen nur Sinn, wenn sie daran glaubt, dass sie das "Universum" austricksen kann und die Zukunft ändern kann.
Sie denkt halt falsch. Sie glaubt wie sicher eine Menge Menschen an eine Art Zwischending, was man auch als Schicksal sehen kann. Leute, die denken, dass sie mit ihren Willen die Zukunft beliebig ändern können, und wenn sie dann erfahren, dass sie oder ein Bekannter an Krebs leidet, es das Schicksal wohl so wollte.
So glaubt sie zwar, dass sie Gott gespielt hat, aber genau so ist es beim davorigen Male auch gelaufen. Ellie ist also das Werkzeug des "Universums".
Sie ist also keine WHH-Vertreterin.
Wenn WHH gilt, dann kann es keine CC geben, es sei denn, die angesprochenen Variablen können WHH durchbrechen. Aber ist das Durchbrechen nicht auch WHH, also vorbestimmt? Der einzige der das bis jetzt geschafft hat ist Desmond. Aber erst durch sein Eingreifen (Tod von Charly) wurden Ereignisse ausgelöst, die zum gewünschten Ergebnis führten (Lostis in der Vergangenheit, retten Ben ....)- es sei denn alles was wir gesehen haben ist nicht der erwünschte Weg zum Ziel. Ohne Durchbrechen des WHH hätte WHH nicht mehr erfülltt werden können ... paradox?
Wenn WHH gilt, dann kann es keine CC geben, es sei denn, die angesprochenen Variablen können WHH durchbrechen. Aber ist das Durchbrechen nicht auch WHH, also vorbestimmt? Der einzige der das bis jetzt geschafft hat ist Desmond. Aber erst durch sein Eingreifen (Tod von Charly) wurden Ereignisse ausgelöst, die zum gewünschten Ergebnis führten (Lostis in der Vergangenheit, retten Ben ....)- es sei denn alles was wir gesehen haben ist nicht der erwünschte Weg zum Ziel. Ohne Durchbrechen des WHH hätte WHH nicht mehr erfülltt werden können ... paradox?
Nur durch Desmonds Eingreifen kam es überhaupt zur Ankunft des Frachters, dem Moven, den zeitsprüngen etc
Da aber die Losties schon vor Desmonds Eingreifen in den 70ern waren und dort gewirkt haben (Ethans Geburt zB) könnte man aslo sagen, dass diese Kursabweichung schon immer vorgesehen war. Den ursprünglichen Kurs (Charlie stirbt, Station wird nicht abgeschaltet, Frachter kommt nicht, keine Flashes) exisitert also nur theoretisch und ist nie passiert/wird nie passieren.
Ich glaube CC war nie vorgesehen für die Zeitreisen von Lost der 5.Staffel, und ich denke bis heute hat sich da auch nichts geändert, denn CC ist meiner Meinung eine Abweichung von WHH.
Wenn der Mann mit den roten Schuhen am nächsten Tag vom Taxi überfahren worden wäre, so hätte er damit dennoch einiges an Luft weggeatmet, und somit geändert.
Also ich denke, und um das ganze auch logisch zu machen, für Lost gilt WHH.
Sie denkt halt falsch. Sie glaubt wie sicher eine Menge Menschen an eine Art Zwischending, was man auch als Schicksal sehen kann. Leute, die denken, dass sie mit ihren Willen die Zukunft beliebig ändern können, und wenn sie dann erfahren, dass sie oder ein Bekannter an Krebs leidet, es das Schicksal wohl so wollte.
So glaubt sie zwar, dass sie Gott gespielt hat, aber genau so ist es beim davorigen Male auch gelaufen. Ellie ist also das Werkzeug des "Universums".
Sie ist also keine WHH-Vertreterin.
Möglicherweise denkt sie auch richtig.
2 Ansätze:
1.Wenn man weiß, das eh etwas passiert was man möchte muss man ja nicht unbedingt handlungslos sein, da es ja immernoch ein "wie" gibt.
2.Und auch sonst muss man nun auf einer anderen Ebene denken. Wenn man generell die Denkweise "ach das passiert ja eh"-Besitzt, dann würde solche Ereignisse von vornerein garnicht erst nicht passieren, denke ich.
Es ist nur ein Kredit, dem einen die Zeit gewährt, man muss dennoch handeln.Wenn man nicht handelt wird die Zeit resetet und es passiert von vorerein nicht oder aber man war selber nie dran beteiligt. Vielleicht hat Eloise das verstanden.
WHH gilt, denke ich, generell ausnahmslos. Wenn dem so ist, wäre CC eine Art Werkzeug, um eben jenes WHH zu erreichen.
Wenn in der Vergangenheit etwas passiert ist, dann ist das ERGEBNIS dieses Geschehens immer das selbe, wenn es auch vllt durch Manipulationsversuche anders erreicht wird (durch CC), sich aber damit wieder ins WHH Universum sozusagen einreiht.
Eloise ist ein Mensch. Und Menschen tun sich sicher schwer, Feststehendes, das ihnen so nicht passt, zu akzeptieren. Darum ist manchmal auch der Wunsch Vater des Gedankens:
Als sie Jack zurück zur Insel schickt, will sie vllt etwas erreichen, aber irrt sich. Wieso sonst sollte Daniel zu Jack sagen, dass es NICHT seine Bestimmung ist, dort zu sein, egal in welcher Zeit (es sei denn es geht um das Ändern der Dinge).
Dass das eben NICHT geht, sagt WHH inkl. CC.
Jack und Co sind auf der Insel. Wollen 815 verhindern. Theoretisch. Aber CC greift und es wird nicht verhindert, WIE auch immer. Dann haben wir wieder WHH.
Was Eloises genaue Ziele sind, ist immer noch nicht klar. Wenn sie sich als eine Art Aufpasser und Lenker sieht, sieht SIE sich so -aber WHH oder der "Lauf der Dinge", dem kann das doch ganz egal sein. Sie ist eben ein Mensch -und die machen Fehler.
Dass sie Desmond als speziell sieht, kann ebenso falsch wie eine Lüge sein. Es wird sich noch zeigen, was der Magnetismus etc. bei ihm ausgelöst haben.
Also, pseudowissenschaftlich ist das ganze allemal. Es geht ja auch um eine mysteriöse Insel, Rauchmonster und Zeitreisen ;) ! Nun gut, für uns erfahrene Lost-Zuschauer sind Daniels Erklärungsversuche oft mehr als unbefriedigend, aber man sollte immer bedenken, dass Daniel eine Figur in der Geschichte ist und nicht das wissenschaftliche Know-How der Autoren repräsentiert. Wenn Daniel z.b. Jack etwas über Variblen und Konstanten erklärt, dann "muss" er das etwas vereinfacht und "pseudowissenschaftlich" ausdrücken, da Jack ihm sonst nicht folgen könnte. Das ist ein einfacher Kniff der Autoren um ihre letztlich oft frei erfundenen Theorien und Erklärungen zu rechtfertigen - man muss einfach darauf vertrauen, dass hinter dem was Daniel SAGT tatsächlich eine plausible und höchst intelligente Wissenschaft steckt.
Ferner denke ich auch, dass Daniel sich hier geirrt hat- er hat seinen Gadanken über die Variablen nicht zu Ende geführt. Ich meine mal ganz naiv weitergedacht - würde sein Plan den Incident zu verhindern funktionieren würde er gerade deshalb nicht funktionieren! Würden er, jack und Kate die Vergangenheit ändern, so dass die Hatch nie gebaut, 815 nie abstürzen und Daniel nie auf den Frachter gehen würde, dann würden sie auch nie ins Jahr 1977 reisen und könnten so auch nie die Vergangenheit ändern...
An Desmonds Beispiel lässt sich die Funktion von Variablen in Lost am besten erklären- Er kann den Verlauf der Dinge ändern, konnte Charlie etliche Male retten und hätte dies auch ewig weiterführen können- doch spätestens wenn Desmond selbst nicht mehr leben würde o.ä., wäre Charlie gestorben. Die Umstände seines Todes sind variabel, seine Entscheidungen waren variabel, doch sein Tod selbst stand fest. Das Universum hat Zeit ;)
Letztendlich sollte man all diese Theorien weder überbewerten, noch zu wörtlich nehmen. Alles spielt sich im Lostuniversum ab und Lost ist immernoch eine Mystery-Serie. Schon immer hatten wir den Science/Fate-Konflikt...Und offenbar wissen die "Fate-Vertreter" ( z.B. Ellie Hawking) momentan eher was wirklich abläuft als die "Science-Fraktion".
Aber wenn alles determiniert ist und das "Universum" durch die Kurskorrektur dafür sorgt, dass das Festgelegte erreicht wird, kann Ellie ja passiv bleiben. Es kommt eh so raus, wie es rauskommen muss
Ja ist es jetzt festgelegt oder kann man es korrigieren?
Wenn WHH gilt, dann kann es keine CC geben, es sei denn, die angesprochenen Variablen können WHH durchbrechen. Aber ist das Durchbrechen nicht auch WHH, also vorbestimmt? ... paradox?
Vielleicht reite ich langsam zu sehr auf dem Thema rum, aber ich habe schon mehrmals darauf hingewiesen, dass WHH und CC logisch einfach nicht zu vereinbaren sind...
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Zusammengefasst: Pseudowissenschaftlicher Mist
Mit dem "Mist" kann ich leben, aber "pseudowissenschaftlich"? Wenn dieses ganze Forum einen Titel verdient, dann wohl "pseudowissenschaftlich". Und das ist überhaupt nicht abwertend gemeint! Darf ich kurz an meinen ersten Thread erinnern, als ich einfach einmal wissen wollte, wer hier drin genau was studiert hat, welche Leistungskurse besucht wurden und wer einfach mal ab und zu bei Wiki reinschaut... Und ganz ehrlich, die wirklichen Profis sind auch hier selten anzutreffen. Ausserdem frage ich mich, was hier als Wissenschaft betrachtet wird: Physik und Mathematik? Aber auch Philosophie und Literatur sind Wissenschaften (und nicht immer so leicht zu verstehen, wie man vielleicht meint).
Und zuletzt: It's a show, man, it's just a show!
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Wenn es von so vielen Dingen abhängig ist, dann gibt es doch ultraviele Variabeln.
In meiner Auslegung von Variablen und Konstanten, meine ich mit Abhängigkeit, dass diese "Bedingungen" zwingend erfüllt werden müssen, also Konstanten sind. Variablen "können, müssen aber nicht". Oder vielleicht noch ein Vergleich aus der Biologie (damits nicht zu pseudowissenschaftlich ist:D ): Genotyp und Phänotyp: Es ist zwingend (gemäss meiner Konstanten DNA), dass ich Augen habe, welche Farbe sie haben ist jedoch variabel. Jedoch bin ich in meiner Existenz und somit mein Course primär vom Genotyp abhängig, der Phänotyp ist dann einfach die Ausgestaltung des Courses.
Dies wäre jedoch zu diskutieren...
Und noch kurz was zur Detertimiertheit: Natürlich ist alles detertimiert, weil alles, was ist und passiert, die logische Konsequenz aus den vorhergehenden Seienden und Geschehenden ist... Und vielleicht kann Eloise diese Prämissen-Konklusions-Kette ein bisschen besser durchschauen als der Durchschnittsbürger und weiss deshalb eher, was als nächstes passiert... (Jedoch nicht bei Desmond, weil der ist ja eine Konstante und somit hängt Eloise von ihm ab und nicht umgekehrt :p )
Ferner denke ich auch, dass Daniel sich hier geirrt hat- er hat seinen Gadanken über die Variablen nicht zu Ende geführt. Ich meine mal ganz naiv weitergedacht - würde sein Plan den Incident zu verhindern funktionieren würde er gerade deshalb nicht funktionieren! Würden er, jack und Kate die Vergangenheit ändern, so dass die Hatch nie gebaut, 815 nie abstürzen und Daniel nie auf den Frachter gehen würde, dann würden sie auch nie ins Jahr 1977 reisen und könnten so auch nie die Vergangenheit ändern...
Oder eben genau nicht:
Konstanten: Irgendwas geht Ende 70er schief, Incident ist mitveranwortlich, dass 2004 Rettung naht, Rettung durch Verhinderung.
Variabel: der konkrete Incident (wir wissen ja auch nicht genau, was es ist), Button und Flugzeugabsturz, Rettung durch Zeitreise
Jetzt könnten, nur so als Beispiel, Jack und Kate den ursprünglichen Incident verhindern, dies führt aber zu einem anderen Unfall zB instabile Lage vor der Küste, 2004 untersucht Desmond diesen Meeresabschnitt und bringt ihn durch Unaufmerksamkeit zum Einsturz, dies löst einen Tsunami aus, der wiederrum ein Kreuzfahrtschiff zum kentern bringt, von welchem sich die Losties auf die Insel retten... Schlussendlich die selbe Story, aber die Details sind variabel...
Naja, mag sein. Aber ich habe solch ausufernden Theorien spätestens seit dem "stop existing"- Dialog von Hurley und Miles abgehakt. Ausserdem denke ich, dass Daniel in dem Moment als er versteht, dass seine Mutter immer wusste, dass sie ihn als junge Frau töten wird, klar wird, dass er sich geirrt hat.
Mit dem "Mist" kann ich leben, aber "pseudowissenschaftlich"? Wenn dieses ganze Forum einen Titel verdient, dann wohl "pseudowissenschaftlich". Und das ist überhaupt nicht abwertend gemeint! Darf ich kurz an meinen ersten Thread erinnern, als ich einfach einmal wissen wollte, wer hier drin genau was studiert hat, welche Leistungskurse besucht wurden und wer einfach mal ab und zu bei Wiki reinschaut... Und ganz ehrlich, die wirklichen Profis sind auch hier selten anzutreffen. Ausserdem frage ich mich, was hier als Wissenschaft betrachtet wird: Physik und Mathematik? Aber auch Philosophie und Literatur sind Wissenschaften (und nicht immer so leicht zu verstehen, wie man vielleicht meint).
Und zuletzt: It's a show, man, it's just a show!
Das ist schon klar aber mir ist das selbst für Lost zu unwissenschaftlich..
Dann lies einfach statt "pseudowissenschaftlich" einfach "pseudopseudowissenschaftlich".:D
In meiner Auslegung von Variablen und Konstanten, meine ich mit Abhängigkeit, dass diese "Bedingungen" zwingend erfüllt werden müssen, also Konstanten sind. Variablen "können, müssen aber nicht". Oder vielleicht noch ein Vergleich aus der Biologie (damits nicht zu pseudowissenschaftlich ist:D ): Genotyp und Phänotyp: Es ist zwingend (gemäss meiner Konstanten DNA), dass ich Augen habe, welche Farbe sie haben ist jedoch variabel. Jedoch bin ich in meiner Existenz und somit mein Course primär vom Genotyp abhängig, der Phänotyp ist dann einfach die Ausgestaltung des Courses.
Dies wäre jedoch zu diskutieren...
Und wie denkst du wird festgelegt was eine Konstante/Genotyp ist?
Ausserdem hab ich folgendes noch nicht ganz verstanden:Konstanten und Variabeln sind doch in deiner Theorie nur Ereignisse und keine Personen oder?
Charlies Tod, der Incident wären Konstanten oder? Die Art wie Charlie stirbt wäre Variabel.
Und Bonnies tod, der durch eine der "Charlie Tod-Variablen" ausgelöst wurde, wäre ja dann auch variabel.
Wieso ist Charlies Tod konstant, aber Bonnies Tod variabel?
Und wie denkst du wird festgelegt was eine Konstante/Genotyp ist?
Ausserdem hab ich folgendes noch nicht ganz verstanden:Konstanten und Variabeln sind doch in deiner Theorie nur Ereignisse und keine Personen oder?
Charlies Tod, der Incident wären Konstanten oder? Die Art wie Charlie stirbt wäre Variabel.
Und Bonnies Tod, der durch eine der "Charlie Tod-Variablen" ausgelöst wurde, wäre ja dann auch variabel.
Wieso ist Charlies Tod konstant, aber Bonnies Tod variabel?
da kommste nie zu einer Lösung :D effektiv haben wir immer wieder Systeme mit Elementen(Variable-Charlie) wo die Element wieder ein eigenes System mit Elementen (Bonnie)beinhalten.
Je nach dem in welcher Ebene du das ganze betrachtest siehst was anderes als die Konstante(Charlies Tod vs. Bonnies Tod) - letzlich gehst du mit der Erkenntnis raus, dass es ein oberes Ziel geben muss und der Weg dorthin ist komplett variabel ist. Anders lässt sich in meinen Augen dieses Konstrukt nicht aufrecht halten. 8-|
Wenn ich jetzt aber dran denke,dass nich alles bis ins Jahr 4812 (Achtung Bsp.) vorbestimmt ist wo ist dann unser Ziel,das Leben geht ja doch immer weiter, haben wir nicht nur Variablen ???
So schöner Schlußsatz,gute N8 ;)
Why So Serious
05.05.09, 11:18
WHH gilt, denke ich, generell ausnahmslos. Wenn dem so ist, wäre CC eine Art Werkzeug, um eben jenes WHH zu erreichen.
Wenn in der Vergangenheit etwas passiert ist, dann ist das ERGEBNIS dieses Geschehens immer das selbe, wenn es auch vllt durch Manipulationsversuche anders erreicht wird (durch CC), sich aber damit wieder ins WHH Universum sozusagen einreiht.
Eloise ist ein Mensch. Und Menschen tun sich sicher schwer, Feststehendes, das ihnen so nicht passt, zu akzeptieren. Darum ist manchmal auch der Wunsch Vater des Gedankens:
Als sie Jack zurück zur Insel schickt, will sie vllt etwas erreichen, aber irrt sich. Wieso sonst sollte Daniel zu Jack sagen, dass es NICHT seine Bestimmung ist, dort zu sein, egal in welcher Zeit (es sei denn es geht um das Ändern der Dinge).
Dass das eben NICHT geht, sagt WHH inkl. CC.
Jack und Co sind auf der Insel. Wollen 815 verhindern. Theoretisch. Aber CC greift und es wird nicht verhindert, WIE auch immer. Dann haben wir wieder WHH.
Was Eloises genaue Ziele sind, ist immer noch nicht klar. Wenn sie sich als eine Art Aufpasser und Lenker sieht, sieht SIE sich so -aber WHH oder der "Lauf der Dinge", dem kann das doch ganz egal sein. Sie ist eben ein Mensch -und die machen Fehler.
Dass sie Desmond als speziell sieht, kann ebenso falsch wie eine Lüge sein. Es wird sich noch zeigen, was der Magnetismus etc. bei ihm ausgelöst haben.
zu der 1.Sache : Ich habe das eher so verstanden, dass es nur nicht seine Bestimmung ist, in DIESER ZEIT zu landen (1977)
zu 2: Ich glaube deren Rückkehr zur Insel hat überhaupt nichts damit zu tun, dass sie den Absturz von Flight0815 verhindern wollen...wurde bis jetzt mmn auch nicht gesagt, u gibt eigentlich auch keinen Grund zu der Annahme.
Jack z.B. hat begriffen, das ihn die Insel "braucht" oder das es seine Bestimmung ist auf der Insel zu landen (in 07)...damit hat er sein "außerhalb der Insel´" leben aufgegeben u war bereit wieder zurück zur Insel zu gehen.....landet allerdings auf ihr in ´77(wie ich diese Zahl liebe! :D).....er will gar nicht mehr zurück(von der Insel)! -weil er begriffen hat das es seine Bestimmung ist auf der Insel zu sein. -Nur halt nicht in dieser Zeit.
Kann mir auch vorstellen, dass sie halt nur in die 70er geflashed sind, wegen des "unkompletten Fluges"...oder weil sie halt, entgegen ihrer Bestimmung, die Insel schon einmal verließen und damit einfach alles durcheinander gebracht haben...was jetzt gefixt wird.
Roland von Gilead
05.05.09, 11:24
zu der 1.Sache : Ich habe das eher so verstanden, dass es nur nicht seine Bestimmung ist, in DIESER ZEIT zu landen (1977) Ich hatte es auch erst so verstanden, da Daniel ja erst explizit zu IHM (Jack) sagt, dass er nicht hierher gehört. Aber später in der Folge spricht Dan ja mit allen zurückgekehrten Losties darüber. Denke schon, dass man das auf alle 77er O6 beziehen kann.
Why So Serious
05.05.09, 12:01
Ich hatte es auch erst so verstanden, da Daniel ja erst explizit zu IHM (Jack) sagt, dass er nicht hierher gehört. Aber später in der Folge spricht Dan ja mit allen zurückgekehrten Losties darüber. Denke schon, dass man das auf alle 77er O6 beziehen kann.
hmm.... ich gucke ja am Donnerstag nochmal ;) da achte ich genau drauf.
Wenn es Jack betrifft, betrifft es natürlich auch Kate, Sayid u Hurley...Sun ist ja schließlich auch in ´08 gelandet.... u so hätte es mit Ihnen auch passieren sollen.
Dem entgegegen stehen Sawyer&Co. Sie sind bestimmt in den 70ern zu sein....
merkt man doch eigentlich wunderbar daran, dass alles so schön geklappt hat bei denen, bis die Oceanics zurückgekehrt sind u damit wieder einmal alles aus dem Konzept gebracht haben.
Damit ist allerdings auch meine vorherige Theorie verworfen, dass die O6 die Insel damals hätten nicht verlassen dürfen.
Und zwar, weil sich die Gruppe der abgestürzten des Fluges0815 zeitlich trennen mussten.
Die Einen in die 70er, die Anderen in Ihrer Zeit bleiben.
Nun hat aber damals nicht John das Rad gedreht sondern Ben!
Und das war das erste was nicht hätte passieren dürfen. John hätte die Insel verlassen müssen, damit sie moved...-und zwar mit samt den dafür bestimmten Leuten, die in den 70ern etwas zu erfüllen haben.
Er muss dann allerdings wieder zurück kommen, weil er für die Insel in 2007/2008 für Bedeutung ist. Oder vielmehr von "Ihr" in 2008 gebraucht wird. Genauso wie Jack u die anderen von Ihr in dieser Zeit gebraucht werden.(ich nehme mal an, wegen des Kriges den Widmore erwähnt)
-Deswegen hat Jack auch little Ben nicht operiert, weil es für ihn einfach nicht bestimmt war/ist.
So, dann verließ John endlich die Insel, und der eine Teil der ursprünglich Abgestürzten, landet nun endlich in der für Ihnen vorbestimmten Zeit, nämlich den 70ern
-Und der andere Teil kann endlich wieder zurück zur Insel mit John...
nur wissen diese noch nicht, das es ihr Schicksal ist auf der Insel zu bleiben u müssen wieder überzeugt werden...außerdem müssen bestimmte Faktoren eingehalten werden, dass sie auch wieder zurück kommen, so wie es bestimmt ist.
Nur sind diese Faktoren nicht komplett gegeben u deswegen landen sie nicht in Ihrer vorherbestimmten Zeit, sondern in den 70ern.
Was anderes fällt mir dazu auch noch ein, Kate hatte doch, als sie zurück war, Claire gesehen, und sie sagte ihr, sie solle Aaron nicht wieder mit zurück bringen.
Das ist auch ein Zeichen dafür, das sie "kurzzeitig"die Insel verlassen musste...irgendwer musste ja Aaron von der insel schaffen....und irgendwer wird ihn auch wieder zurückholen müssen ;)
edit:
noch ein kleiner gedankengang :)
die einstiegen 0815Losties werden auch irgendwie immer mehr zu "Others" :) irgendwie....
vielleicht passiert das alles , damit sie auch so loyal werden und für die Insel sterben würden, wenn es sein muss...
sozusagen "the new defenders of the island" oder die nächste generation der Anderen.....
da kommste nie zu einer Lösung :D effektiv haben wir immer wieder Systeme mit Elementen(Variable-Charlie) wo die Element wieder ein eigenes System mit Elementen (Bonnie)beinhalten.
Je nach dem in welcher Ebene du das ganze betrachtest siehst was anderes als die Konstante(Charlies Tod vs. Bonnies Tod) - letzlich gehst du mit der Erkenntnis raus, dass es ein oberes Ziel geben muss und der Weg dorthin ist komplett variabel ist. Anders lässt sich in meinen Augen dieses Konstrukt nicht aufrecht halten. 8-|
Ja, diese Antwort würde ich auch etwa geben. Natürlich ist der Tod für Charlie eine Konstante, jedoch kann Charlies Tod eine Variable für jemand anderes sein. (und ja ich fasse es ziemlich weit: sowohl Menschen als auch Ereignisse können Konstanten oder Variablen sein...)
Ich würde das ganze auch nicht unbedingt als Theorie betrachten, sondern ich wollte einfach einmal ein paar Gedankenspiel machen mit den "neu eingeführten Begriffen Konstante und Variable"...
Wenn ich jetzt aber dran denke,dass nich alles bis ins Jahr 4812 (Achtung Bsp.) vorbestimmt ist wo ist dann unser Ziel,das Leben geht ja doch immer weiter, haben wir nicht nur Variablen ???
Ja eh, es gibt sogar eine gewisse Auswahl: für Urknalltheoretiker endet alles in der Implosion des Universums; für Christen gibt es Himmel oder Hölle und die armen Buddhisten müssen nochmals ran :D (und auch hier, der Course ist festgelegt, die Ausgestaltung ist variabel....)
Also ich bin kein Vertreter der WHH Theorie. Ich denke bei Lost ist es eher eine konservative Glaubensart. Da sollte jetzt keine Wertung drinstecken.^^ Aber wenn man sich ansieht wer vertritt denn diese Theorien überhaupt: Charles, Hawking, Richard (wissen wir nicht, aber ich bin mir ziemlich sicher). Das sind alles Others und vielleicht wurde ihnen einfach nur erzählt, dass die Welt untergeht, wenn der course abweicht und daher ist es ihre Aufgabe das Schicksal der Welt oder so zu steuern oder im Gleichgewicht zu halten, sodass alles passiert was passieren muss. (Wenn das ihr wirklicher Sinn ist, fang ich an etwas kaputt zu hauen... ich hab schon seit der 2.Staffel überlegt und dann fällt mir sowas spontan ein...)
Jetzt gibt es aber einige zentrale Charaktere, die das nicht so sehen: Desmond, Daniel und Ben. Ben folgte dem Kurs auch sehr lange, aber ich denke inzwischen, dass er einfach nur weiß wer mächtiger ist und dass er nur solange an Determination geglaubt hat, wie er Macht gehabt hat. Schließlich hat auch er die Regeln gebrochen und ich denke, dass das im Einklang steht.
Daniels Theorie war, dass alle Variablen sind. Dem stimme ich auch zu, aber dann wäre Desmond ja unnütz, oder? Vielleicht ist Desmond aber etwas ganz neues.
Angenommen wir stecken bei Lost in einer Wiederholungsschleife. Ab einem gewissen Zeitpunkt fängt alles wieder von vorne an, weil eine bestimmte Vorraussetzung nicht vorhanden war und jede Wiederholung ist gleich bis auf ein ganz kleines Detail, egal wo es herkommt. Und im Sinne eines Schmetterlingeffekts könnte dann ja nach Tausenden Wiederholungen Desmond rauskommen und könnte diese notwendige Vorraussetzung sein, sodass die Zeit weitergeht. Denn irgendwas ist anders. Das wurde schon mehrfach angedeutet: Eloise Hawking letzte Episode (don´t know what will happen).
Mir fällt gerade auf, dass ich mit meiner Theorie gar nicht WHH widerspreche, da es ja immer wieder eine neue Wiederholung ist.... Und ich weiß gar nicht, ob das noch überhaupt was mit dem Thema zu tun hat.
Aber um das ganze nochmal allgemeint außerhalb von Lost abzurunden: Ich denke seit Jahren, dass alles determiniert sein muss, in Form einer chemisch bzw. physikalischen Reaktionskette. Das heißt, dass ich gar nicht wirklich denke, sondern dass dies nur ein kleines Ergebnis aller Reaktionen die es jemals gab ist. Würde mich freuen, wenn mir das jemand widerlegen kann, aber ich geb auch zu, dass ich mir darüber nie besonders viel Gedanken gemacht hab.
Und mein ganz persönliches Fazit: Mir ist es total egal, ob etwas determiniert ist oder nicht, denn solange ich nicht in die Zukunft sehen kann, hab ich eh nichts davon, oder?
@why so serious:
Sry, dass ich jetzt erst antworte, ist mir durchgegangen:
War es nicht so, dass Daniel zu Jack sagte, es sei NICHT seine Bestimmung auf der Insel zu sein? Also GENERELL.
Why So Serious
07.05.09, 11:07
@why so serious:
Sry, dass ich jetzt erst antworte, ist mir durchgegangen:
War es nicht so, dass Daniel zu Jack sagte, es sei NICHT seine Bestimmung auf der Insel zu sein? Also GENERELL.
Kein Ding ;)
also ich gucke heute nochmal (zieh mir immer die Letzte u die Aktuelle Folge rein, so hat man mehr von :D und bin leider grade auf Arbeit, so dass ich momentan nicht direkt nachschauen kann)
aber ich glaube das er es nicht so Eindeutig sagt...is mmn Defenitionssache :)
sagt er nicht, dass es nicht seine Bestimmung ist HIER zu sein??
Dann könnte nämlich HIER für die Insel oder für die Zeit stehen...
Und da wir schon von so vielen Seiten und Leuten gehört haben das es ihr Schicksal war auf der Insel zu sein und oder auch wieder zurück zu kommen, glaube ich einfach, dass es sich auf die Zeit bezieht.
und nochmal zur Nasenbluten Konstanten sache....
Ich glaube das Nasenbluten war das gleiche wie von Desmond.
In meinem Beitrag habe ich gestern versucht zu erklären warum und zwar
bin ich der Meinung, das die die geflasht sind auch phsycho-sprünge hatten, sie sich einfach nicht dran errinern können u "nur" Kopfschmerzen haben.
Charlotte kann sich ja auch nur kurzzeitig an die Situation errinern, in der sie sich befand...wahrscheinlich ja auch nur für ein paar Sekunden.
Die Einzigen, die das ja nicht betroffen hat sind Daniel u John.
Daniel hat seine konstante in Desmond erkannt/gefunden
und John hat Richard.
-Das Ding ist, Das Richard ihn schon zu Kindeszeiten besucht hat u sie sich auf der Insel sozusagen erst wieder Begegneten.
Das ist das Besondere an deren Verbindung.
Mir fällt gerade auf, dass ich mit meiner Theorie gar nicht WHH widerspreche, da es ja immer wieder eine neue Wiederholung ist.... Und ich weiß gar nicht, ob das noch überhaupt was mit dem Thema zu tun hat.
Aber ist denn nicht Wiederholung gerade der Totschlag für WHH. Ich habe dabei folgendes Beispiel im Kopf: die Geburt Aarons. Gehen wir mal davon aus, dass Aaron sich an seine Geburt erinnern kann. Erinnert er sich dann an die Geburt mit oder ohne Sawyer im Gebüsch????
Muss es dann zwangsläufig zwei Aarons geben? Nämlich dann wenn sich die Wiederholungen unterscheiden?
Aber um das ganze nochmal allgemeint außerhalb von Lost abzurunden: Ich denke seit Jahren, dass alles determiniert sein muss, in Form einer chemisch bzw. physikalischen Reaktionskette. Das heißt, dass ich gar nicht wirklich denke, sondern dass dies nur ein kleines Ergebnis aller Reaktionen die es jemals gab ist. Würde mich freuen, wenn mir das jemand widerlegen kann, aber ich geb auch zu, dass ich mir darüber nie besonders viel Gedanken gemacht hab.
Und mein ganz persönliches Fazit: Mir ist es total egal, ob etwas determiniert ist oder nicht, denn solange ich nicht in die Zukunft sehen kann, hab ich eh nichts davon, oder?
Danke, genau das versuche ich schon so lange zu sagen, nur habe ich es immer mit Prämissen und Konklusion versucht zu erklären... Ich glaube, Deine Worte sind einiges verständlicher... ;)
Und vielleicht, nur vielleicht, kann Eloise diese Reaktionskette besser durchschauen, als alle anderen und weiss deshalb eher, was als nächstes passiert...
Roland von Gilead
07.05.09, 18:25
@Anisum:
Wenn es WHH gibt, dann würde sich Aaron immer an Sawyer erinnern, weil Sawyer ja schon immer dabei war. So ist meine Auffassung von WHH. Was immer passiert ist, passiert...
Why So Serious
08.05.09, 07:56
Aaron müsste sich an Sawyer erinnern...theoretisch ;)
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